Der kleine Pandabär weiß nicht so recht, wie ihm geschieht, als ihn ein Pfleger in die Höhe hebt. Foto: AP

Erst vier Monate ist es alt und schon ein Star: Das Panda-Baby aus dem Zoo in Malaysia ist zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Auf einen Namen wartet der flauschige Panda allerdings noch.

Kuala Lumpur - Vor den Augen entzückter Besucher ist ein kleiner Pandabär in einem Zoo in Malaysia zum ersten Mal durch sein Gehege gekrabbelt. Das vier Monate alte Panda-Weibchen bewegte sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt im Nationalzoo von Kuala Lumpur am Samstag langsam auf Fotografen und Zoobesucher zu, lag die meiste Zeit aber faul auf dem Bauch. Das noch namenlose Junge wiege mittlerweile neun Kilo, sagte Zoodirektor Mat Naim Ramli. Es wachse ziemlich schnell und könne sich schon langsam bewegen.

Der chinesische Botschafter Bai Tin zeigte sich erfreut, dass das Panda-Baby „zufrieden und glücklich“ sei. Über den Namen sollen Panda-Fans in einem Wettbewerb im Internet entscheiden. Die Pandabärin Liang Liang hatte das Junge im Januar zur Welt gebracht, es ist bereits ihr zweites Junges. Im August 2015 wurde das Panda-Weibchen Nuan Nuan geboren, das im vergangenen November nach China gebracht wurde. Liang Liang und ihr Partner Xing Xing sind eine Leihgabe der Volksrepublik an Malaysia.

Beide Länder hatten 2012 vereinbart, dass Malaysia im Zuge der chinesischen „Panda-Diplomatie“ für zehn Jahre ein Paar Riesenpandas erhält. Panda-Nachwuchs kommt in Gefangenschaft nur sehr selten vor. Der Große Panda gehört zu den am stärksten bedrohten Tierarten der Erde. In Freiheit leben Schätzungen zufolge nur etwa 1800 Exemplare.

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