Ein Teil der Schmuggelzigaretten war in der Seitenverkleidung versteckt. Foto: Hauptzollamt Ulm

Zollbeamten des Hauptzollamts Ulm ist in der vergangenen Woche ein großer Fang gelungen: In einem Transporter, der auf der A8 bei Gruibingen kontrolliert wurde, stellten die Beamten 21.800 Schmuggelzigaretten sicher.

Gruibingen - Zollbeamte der Kontrolleinheit Pfullingen haben in der vergangenen Woche auf der A8 auf Höhe Gruibingen (Kreis Göppingen) einen 32-Jährigen in einem Kleintransporter aus Rumänien gestoppt, der 21.800 unversteuerte Zigaretten an Bord hatte. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Wie das Hauptzollamt Ulm mitteilt, waren die Zigaretten hinter der Seitenverkleidung und in der Schiebetür des Fahrzeugs gut versteckt. Allerdings nicht gut genug für die Zöllner, die das Versteck entdeckten und die Ware offenlegten.

Fahrer wird zur Kasse gebeten

Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet und rund 3500 Euro Tabaksteuer nacherhoben. Zudem kassierten die Zöllner eine Strafsicherheit von 1000 Euro. Die Zigaretten wurden sichergestellt.

Der Kleintransporter war neben dem Fahrer noch mit vier weiteren Personen besetzt. Das Technische Hilfswerk Gruibingen unterstützte den Zoll bei den Maßnahmen. Die Zöllner informierten das Zollfahndungsamt Stuttgart für weitere Ermittlungen und gaben den Fall an die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm ab.

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