4000 Zigaretten mit serbischen Steuerbanderolen stellten die Zöllner am Flughafen sicher. Foto: Hauptzollamt/ Stuttgart

Den Zöllnern am Stuttgarter Flughafen ist ein Mann ins Netz gegangen, der sich von Verwandten 4000 Zigaretten aus Serbien hatte schicken lassen. Bei der Übergabe wurden die Beamten hellhörig und schlugen zu.

Stuttgart - Zollbeamte des Flughafens Stuttgart haben am Mittwoch 4000 Zigaretten beschlagnahmt, die ein Mann von einem Fernbusfahrer aus Serbien in Empfang nahm. Außerdem besaß der Mann gefälschte Ausweisdokumente und muss nun mit zwei Ermittlungsverfahren rechnen.

Wie Beamte des Hauptzollamts Stuttgart melden, hatten die Zöllner beobachtet, wie der Mann am Busterminal des Flughafens auf den Bus wartete. Als der Fernbus angekommen war, händigte der Fahrer dem Verdächtigen zwei große Plastiktüten aus.

Den Mann erwarten zwei Ermittlungsverfahren

Die Beamten sprachen den Mann daraufhin an und überprüften den Inhalt der Tüten. Dabei wurden sie fündig: Insgesamt entdeckten die Zollbeamten 4000 Zigaretten mit serbischen Steuerbanderolen, die sich der Mann, wie er selbst zugab, von Verwandten aus Serbien mit dem Bus hatte schicken lassen. Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, die Höhe der hinterzogenen Tabaksteuer beläuft sich auf knapp 750 Euro.

Als die Zöllner die Anzeige aufnahmen, entdeckten sie bei dem Mann zusätzlich einen augenscheinlich gefälschten kroatischen Ausweis. Weil damit der Verdacht des illegalen Aufenthalts im Raum stand, übergaben die Beamten den Mann an die Polizisten des Reviers Flughafen. Hier stellten die Beamten fest, dass sich der Serbe zwar rechtmäßig in Deutschland aufhält, leiteten wegen Besitzes gefälschter Ausweisdokumente jedoch ein weiteres Ermittlungsverfahren ein.

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