Feuerwehrmänner versuchen in Kalifornien einen Flächenbrand einzudämmen. Foto: AP

Die Trockenheit und die hohen Temperaturen fordern im US-Bundesstaat Kalifornien und in manchen Provinzen von Kanada ihre Opfer: Heftige Waldbrände zerstörten Wälder und Häuser, tausende Menschen flüchten vor den Flammen.

Vancouver/Sacramento - An der Westküste Nordamerikas ist es zurzeit zu warm und viel zu trocken. Eine große Zahl von Waldbränden hält die Menschen den USA und in Kanada in Atem.

Im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien wüten derzeit heftige Waldbrände. Betroffen waren laut Medienberichten unter anderem die Umgebung von Santa Maria, zwischen Los Angeles und San Francisco, sowie Oroville nördlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento. Dort brannte eine Fläche von rund 800 Hektar. Zehn Häuser wurden zerstört und sechs Menschen leicht verletzt.

In Kanada herrscht Notstand

Die Westküste Kanadas wird von einer ganzen Serie von Waldbränden heimgesucht. Laut Medienberichten vom Wochenende brannten fast 200 Feuer. Viele Häuser wurden zerstört, mehr als 7000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Provinz British Columbia rief den Notstand aus. Nordöstlich von Vancouver in der am stärksten betroffenen Gegend mussten ein Flugplatz und ein Krankenhaus evakuiert werden.

In der Region ist es seit längerem zu heiß und zu trocken. Die Wetteraussichten für die kommenden Tage versprechen keine Besserung, meldete Radio Canada. Die Brände seien von Blitzen oder auch von Menschen ausgelöst worden, teilten die Behörden mit. Aus Sicherheitsgründen wurden Lagerfeuer verboten. Fast 2000 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Für den Wochenbeginn wird Verstärkung aus anderen Provinzen Kanadas erwartet. Premierminister Justin Trudeau versprach den Betroffenen Hilfe.

In unserer Bildergalerie sehen Sie das Ausmaß der Waldbrände.

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