Während der heftigen Luftangriffe im zweiten Weltkrieg verbrachten viele Stuttgarter Tage und Nächte in Luftschutzbunkern. Wir haben drei Zeitzeugen mit der Kamera besucht. Sie erinnern sich an die Schrecken des Krieges und haben klare Botschaften für die Nachkriegsgenerationen.

Stuttgart - Im Mai 1944 ist Stuttgart bereits 18 Mal aus der Luft angegriffen worden: 1420 Menschen kommen dabei um, rund 70 000 haben ihr Dach über dem Kopf verloren. Doch die Zeit der schwersten Luftangriffe sollte erst noch kommen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 1944 geht das alte Stuttgart unter. Die mittelalterliche Altstadt brennt. Die Rauchwolke ist nach Tagesanbruch kilometerweit zu sehen. Die britischen Bomber gewähren der Landeshauptstadt nur eine kurze Atempause: In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli erfolgen die nächsten Angriffe.

Zeitzeugen aus Stuttgart berichten

Am Ende des Zweiten Weltkriegs sind 4500 Stuttgarter bei den Luftangriffen ums Leben gekommen. Hätte es in der Stadt im Kessel nicht tausende Plätze in Bunkern, Stollen und Kellern gegeben, wären noch viel mehr Einwohner der Landeshauptstadt bei den Bombenangriffen gestorben. Wie haben sich die Nächte in Stuttgarter Schutzbauten angefühlt? Drei Zeitzeugen erinnern sich im Video.

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