Versuche mit Zeitungsdruckern gab es tatsächlich, das Faxgerät ist 2019 aber nicht mehr en vogue. Foto: STZN

Eine Doku von 1972 zeigt, wie sich Zukunftsforscher das Leben im Jahr 2000 vorgestellt haben: Ob Fröhlichkeitsdrogen, propellergetriebene Monorail-Züge und eine zur Norm gewordene 25-Stunden-Woche – manche Visionen scheinen nur auf den ersten Blick absurd.

Stuttgart - Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war: Die kuriose ZDF-Dokumentation „Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen“ aus dem Jahr 1972 gibt einen Ausblick auf einen Tag im Jahr 2000. Manche dieser absurden Vorstellungen klingen 2019 aberwitzig – mit anderen Zukunftsprognosen lagen die Wissenschaftler aber richtig.

Extreme Technisierung

Vor allem die erste Hälfte des Beitrags ist im Rückblick ziemlich erschreckend: Der Alltag des fiktiven Herrn B. ist ein recht einsames Leben, das mit Technik vollgestopft ist. Vom „Normfrühstück FS 10“, über einen Spezialdrucker, der morgens seine Zeitung ausdruckt, bis zu einem tragbaren Schaltpult – das Leben in einem schalldichten Wohnturm erinnert mit ihrer extremen Technisierung und sogenannten „Smart Homes“ an die Probleme der Jetztzeit.

Smartphones, Elektroautos, Flatscreens, Umweltverschmutzung, Schaltpulte und Lebensmittellieferung nach Hause – mit einigen Visionen lagen die Forscher gar nicht so weit daneben. Andere Prognosen, wie die Erfindung des Faxgeräts oder der Personenverkehr mit propellergetriebenen Monorails, waren schon einige Jahrzehnte nach der Ausstrahlung überholt – oder einfach zu absurd.

  
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