Rangelei mit Polizisten auf einer Querdenkendemonstration in Frankfurt im November 2020. Foto: imago images/Michael Schick

Die überwiegende Mehrheit der Straftaten sind Übergriffe auf Polizisten. Außerdem wurden Sprengstoffdelikte und ein Tötungsdelikt gemeldet. Laut dem Bundeskriminalamt werden die Taten vor allem links motivierten Personen zugeschrieben.

Berlin - Dem Bundeskriminalamt (BKA) sind von März bis Ende November bundesweit rund 300 politisch motivierte Gewaltstraftaten mit Bezug zur Corona-Pandemie gemeldet worden. Davon wurden 160 Straftaten als links motiviert eingestuft, 48 Straftaten als rechts motiviert, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervorgeht. Zuvor hatte die „Neuen Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Übergriffe gegen Polizisten

Bei den 297 erfassten Fällen handelt es sich unter anderem um Körperverletzungen oder Straftaten wegen Landfriedensbruch. Darüber hinaus verzeichnete das BKA drei Sprengstoffdelikte sowie ein versuchtes Tötungsdelikt in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Mehr als 200 Übergriffe richteten sich gegen Polizisten. Zwei hatten Bildungs-, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen zum Ziel, und sieben richteten sich gegen Medien.

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