Sie ist schon lange nicht mehr "nur" die Witwe des 1980 ermordeten Ex-Beatels John Lennon, sondern auch anerkannte Künstlerin und Friedensaktivistin. Am 18. Februar wird Yoko Ono 80 Jahre alt. Foto: dpa

Sie wurde gehasst, verspottet, angefeindet: Yoko Ono hat immer weitergemacht. Mit der Kunst, der Musik, den Provokationen, dem Kampf für den Weltfrieden. Das soll auch mit 80 Jahren nicht anders werden.

New York - John Lennon liebte sie, manche Beatles-Fans hassen sie bis heute. Yoko Ono hat immer polarisiert. Dabei wird oft vergessen, was sie schon lange vor der Lennon-Ehe war: eine willensstarke Avantgarde-Künstlerin. Andere wären unter dem Erbe des Ex-Beatle, den Anfeindungen der Fans und den Tiraden der Presse eingeknickt oder abgetaucht - Yoko Ono tat das Gegenteil.

Seit dem Tod Lennons 1980 verteidigt sie seinen Nachlass, macht weiter Kunst, kämpft unermüdlich für den Frieden - und stöhnt auch im gehobenen Alter bei Konzerten animalische Laute ins Mikrofon. Am Montag wird Yoko Ono 80 Jahre alt.

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