Yoga mit Ziegen – was tut man nicht alles für einen schmerzfreien Rücken. Foto: AP

Yoga ist gut gegen Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen und gilt als entspannend. Das sieht die New Yorker Gesundheitsbehörde etwas anders – zumindest wenn Ziegen im Spiel sind.

New York - Power Yoga, Bikram Yoga, Jivamukti Yoga: Der moderne Mensch tut alles, um Körper und Geist zu stärken. Und der nächste Trend trabt auch schon an. Beim Ziegen-Yoga – das vor allem ländlichen Standorten in den USA angeboten wird und vor zwei Jahren im US-Bundesstaat Oregon als eine Art Tiertherapie entstand – laufen die Tiere zwischen den Teilnehmern herum, kuscheln mit ihnen oder klettern auf sie. Das soll die Teilnehmer beruhigen und entspannen.

Wenig entspannt reagierte nun die New Yorker Gesundheitsbehörde, die Yoga-Kurse mit Ziegen in der Millionenmetropole verhinderte. Ein Yoga-Studio aus einem kleinen Ort rund vier Autostunden nördlich von New York hatte den Trend für einige Wochen nach Brooklyn bringen wollten. Kurz vor dem ersten geplanten Kurs am Dienstag mussten die Veranstalter das Ganze jedoch absagen, weil die Gesundheitsbehörde etwas zu meckern hatte. Ausschlaggebend war weniger die Frage, ob eine Ziege bei der Ausführung des Sonnengrußes hinderlich ist oder dem Krieger auf die Achillesferse tritt. Eine Erlaubnis sei nicht möglich gewesen, weil „wir direkten Kontakt mit bestimmten Tieren verbieten“, hieß es zur Begründung.

„Ziegen-Yoga ist neu für New York und deswegen ist auch der Prozess für die Beantragung einer Erlaubnis dafür neu“, erklärten die Veranstalter. Anfangs seien sie sehr optimistisch gewesen. „Aber nach Wochen der Kommunikation und des Nachdenkens haben wir das Gefühl, dass das Konzept von Ziegen-Yoga im Rahmen der Gesetze der Stadt momentan einfach nicht möglich ist.“ Eine Meldung, die ratlos hinterlässt, denn am Ende ist unklar, was alberner ist: die Idee oder das Verbot?

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