Der 19-Jährige soll die Tochter seiner Lebensgefährtin zu Tode gequält haben. Foto: dpa

Ein 19-Jähriger soll die zweijährige Tochter seiner Lebensgefährtin über Stunden zu Tode gequält haben. Im Prozess leugnet der Angeklagte die Tat.

Wuppertal - Zum Auftakt eines Mordprozesses in Wuppertal um den qualvollen Tod eines zweijährigen Mädchens hat ein Angeklagter bestritten, das Kind absichtlich getötet zu haben. Die Mutter des Kindes habe ihm die Tat in die Schuhe geschoben, ließ der 19-jährige Italiener am Mittwoch über seinen Verteidiger erklären.

Der Mann soll die Tochter seiner Lebensgefährtin in Solingen über Stunden zu Tode gequält haben. Die Mutter ist ebenfalls angeklagt. Das Paar soll erst Hilfe geholt haben, als das Kind tot war. Das kleine Mädchen hatte laut Anklage ein Martyrium aus Schlägen und heftiger Gewalt erlitten.

Diese gipfelte den Ermittlungen zufolge darin, dass der Angeklagte das Kind fünf Minuten unter eine kochend heiße Dusche gestellt haben soll.

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