Mord in der Schwebebahn? Wuppertal will „Tatort“-Stadt werden. Foto: dpa

Immerhin seinen die letzten Szenen des Films „Werk ohne Autor“ von Florian von Donnersmarck in der Schwebebahn-Stadt gedreht worden – aber auch so habe Wuppertal einfach ein unverwechselbares Profil, betont Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD): Er will, dass seine Stadt eine „Tatort“-Stadt wird. Die Bewerbung dafür läuft bereits.

Wuppertal - Wuppertal will „Tatort“-Stadt werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) habe sich nun offiziell bei WDR-Intendant Tom Buhrow darum beworben, teilte eine Sprecherin der Großstadt am Mittwoch mit. Wuppertal habe hervorragendes Potenzial als Drehort in der Riege der „Tatort“-Städte aus der ARD-Krimireihe und ein unverwechselbares Profil. Wuppertal sei in den vergangenen Jahren außerdem schon mehrfach Drehort für Filmproduktionen gewesen. So seien die letzten Szenen des Films „Werk ohne Autor“ von Florian von Donnersmarck in der Schwebebahn-Stadt gedreht worden.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hatte verärgert geäußert, dass der „Tatort“ nur Klischees seiner Stadt verbreite. In der jüngsten Krimifolge aus Dortmund hatte Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) und sein Team den Mord an einem Ex-Bergmann untersucht - vor tristen Industriekulissen und unter Bergleuten, die nach Zechenschließungen Frust und Langeweile schieben. WDR-Intendant Buhrow hatte Sieraus Kritik zurückgewiesen.

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