Der Mann wollte von Würzburg in Richtung Nürnberg fahren (Symbolbild). Foto: dpa

Weil er Medikamte in Fürth kaufen wollte, hat sich ein Mann in Würzburg unter einen Sattelauflieger auf einem Güterzug gequetscht. Die Bundespolizei stoppte die lebensgefährliche Aktion noch rechtzeitig.

Würzburg - Um Geld für ein Bahnticket zu sparen, hat sich ein Mann in Würzburg unter einen Sattelauflieger auf einem Güterzug gequetscht. Er wollte so Richtung Nürnberg mitfahren. Ein Zeuge alarmierte die Bundespolizei, die den Zug nach eigenen Angaben wenige Kilometer weiter stoppte und den Mann aus seinem lebensgefährlichen Versteck holte.

Der 38-Jährige gab anschließend an, dass er mit dem Güterzug zu einer Apotheke im mittelfränkischen Fürth fahren wollte, um dort ein Medikament zu kaufen, wie ein Bundespolizeisprecher am Montag sagte. Dass er sich mit der ungemütlichen Mitfahrgelegenheit in höchste Lebensgefahr gebracht hat, sei dem Nürnberger nicht bewusst gewesen. Der gewählte Zug sei zudem nach Westen und nicht Richtung Nürnberg gefahren. Den Schwarzfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Erschleichung von Leistungen.

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