Der Württembergischen Kammerchor gibt sich am 25. November die Ehre. Foto: Sabine Haymann

Das „Best of“-Programm des Württembergischen Kammerchors mit dem Titel „Lehre uns bedenken“ ist am 25. November in der Hospitalkirche in der Stuttgarter Innenstadt zu hören.

Das Dreigestirn der Komponisten Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt und Heinrich Schütz, lebend und wirkend in der Zeit nach 1600, ist zentraler Punkt in der Musik des deutschen Frühbarock. Alle drei haben ihre stilistischen Vorbilder in Italien.

Das „Best of“-Programm des Württembergischen Kammerchors mit dem Titel „Lehre uns bedenken“ unter Leitung von Dieter Kurz hat kompositorisch individuelle Bezugspunkte. Scheidts doppelchöriges „Duo Seraphim“ ist von der Raummusik des venezianischen Markusdoms beeinflusst.

Die packenden geistlichen Madrigale Scheins knüpfen an Monteverdi an, während die Motetten der „Geistlichen Chormusik 1648“ von Schütz sich auf die Satzkunst Palestrinas berufen. Während Scheidt die Worte objektiv rezitiert, gestaltet Schein den Text hochdramatisch. Schütz hingegen predigt: Sprachklang und Inhalt stehen im Dienst der Verkündigung.

Geistliche Motetten: 25. November, 18 Uhr, Hospitalkirche, Tickets unter 07 11 / 550 660 77

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: