Die Beschäftigten von Würth können sich über höhere Vergütungen freuen. Foto: dpa/Marijan Murat

Würth, ein Anbieter von Befestigungsmaterialien, hat die Tarifgehälter seiner Beschäftigten erhöht und schüttet zusätzlich eine weitere Corona-Prämie aus. In den Genuss kommt 7400 Mitarbeitende.

Stuttgart - Würth, Anbieter von Befestigungsmaterialien, erhöht die Tarifgehälter und zahlt zudem eine weitere Corona-Sonderprämie. Darauf haben sich Geschäftsleitung und Betriebsrat der Adolf Würth GmbH & Co. KG verständigt. Bundesweit kommen mehr als 7400 Beschäftigte in den Genuss dieser Leistungen. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist quasi die Keimzelle des Konzerns und das größte Einzelunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe. In welchem Umfang die anderen Würth-Gesellschaften die Gehälter anheben, konnte eine Unternehmenssprecherin nicht sagen.

Die getroffene Vereinbarung sieht vor, dass zum 1. Juli die tariflichen Grundgehälter sowie Ausbildungsvergütungen um 2,3 Prozent steigen. Damit liege die Gehaltssteigerung über dem Abschluss der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, an dem man sich seither orientiert habe, teilte Würth mit.

Zudem überweist das Familienunternehmen allen Beschäftigten – auch den Auszubildenden – eine Corona-Prämie von 700 Euro netto. Bereits im November 2020 zahlte Würth allen Mitarbeitenden eine Corona-Prämie von 400 Euro netto aus.

Lob für die Beschäftigten

Mit den Entgeltvereinbarung honoriere das Unternehmen die Leistung der Beschäftigten in der Pandemie, teilt Würth mit. „Es ist einfach toll, wie sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Zeug gelegt haben. Alle packen mit an“, betont Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Mit der dauerhaften tariflichen Erhöhung schaffen wir mehr Sicherheit und damit Verbindlichkeit für die Kolleginnen und Kollegen“, ergänzt Thomas Wagner, Betriebsratsvorsitzender der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Trotz Coronapandemie konnte die Würth-Gruppe im vergangenen Jahr ihren Umsatz leicht auf 14,4 Milliarden Euro steigern. Deutschland habe sich dabei als sehr robust erwiesen, steht im Geschäftsbericht. Hier konnte die Würth-Gruppe ein Wachstum von 2,9 Prozent erzielen, wobei die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Keimzelle des Konzerns, sogar um 7,4 Prozent gewachsen ist. Weltweit beschäftigt die Gruppe mehr als 80 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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