Judith Skudelny testet die Downhill-Strecke zwischen Degerloch und Heslach. Foto: Tetik

Die Bundespolitikerin Judith Skudelny hat sich den Woodpecker-Trail in Stuttgart-Degerloch runtergestürzt. Mit dieser Aktion verfolgt sie ein ganz bestimmtes Ziel.

Degerloch - Action und Adrenalin pur: Das zeichnet die Trendsportart Downhill aus. Seit Oktober 2015 steht den Mountainbikern im Wald zwischen Degerloch und Heslach auf dem sogenannten Woodpecker-Trail eine legale Strecke zur Verfügung. Auf der rasanten Bergabfahrt gilt es, Hügel, Rampen und scharfe Kurven so spektakulär wie möglich zu überwinden.

Diesen Adrenalinkick wollte auch die FDP-Bundestagsabgeordnete Judith Skudelny erleben. Am Sonntag testete die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion anlässlich der diesjährigen Fahrradaktionstage die waghalsige Strecke. Begleitet wurde sie bei ihrer Abfahrt vom Sprecher der Interessensgemeinschaft Downhill, Jannick Henzler, dem Trainer der Stuttgarter Bike-Schule "Besser Biken", Tobias Dannenmann und ihrem zehnjährigen Sohn.

Das Problem sei die Illegalität

Ziel der Aktion war die Forderung nach einem Ende der baden-württembergischen Zwei-Meter-Regel. Die Regelung im Landeswaldgesetz besagt, dass Radfahrer im Wald nur Wege befahren dürfen, die breiter als zwei Meter sind. „Diese überholte Regelung führt oft ungewollt in die Illegalität“, sagte Skudelny nach der Aktion. Sie möchte sich nun auf Landesebene dafür einsetzen, dass die Regelung abgeschafft wird.

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