Wolfgang Dietrich, Präsident des VfB Stuttgart Foto: Pressefoto Baumann

Wolfgang Dietrich ist der Ansicht, dass der VfB Stuttgart nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gut aufgestellt sei. Über einen Rücktritt denkt der Präsident indes nicht nach.

Stuttgart - Präsident Wolfgang Dietrich sieht den VfB Stuttgart nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga auf der Führungsebene gut aufgestellt. „Die meisten Konsequenzen haben wir schon gezogen“, sagte der 70-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger löste im Februar Michael Reschke auf dieser Position ab, seit mehr als einem Monat ist zudem Sven Mislintat als Sportdirektor für den VfB aktiv.

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„Mein Job ist jetzt zu schauen, dass wir die Weichen stellen, damit es in geordneten Bahnen weiter geht. Ich habe keine Zweifel, dass wir als VfB Stuttgart diesen Abstieg vernünftig überstehen“, sagte Dietrich. Er ist bis 2020 gewählt. Der VfB war in der Relegation gegen den 1. FC Union Berlin gescheitert und muss zum dritten Mal in der Club-Geschichte in die 2. Bundesliga.

Die seit Monaten existierenden Rücktrittsforderungen aus der Fankurve seien für ihn kein Grund, über einen solchen Schritt nachzudenken. „Ich verstehe das. Diese Leute brauchen einen Prellbock und das war und ist in Stuttgart nun mal der Präsident“, sagte Dietrich, der zudem Vorsitzender des Aufsichtsrates ist und in einer Sitzung am Mittwochabend das Vertrauen seiner Kollegen ausgesprochen bekam. „Genau jetzt braucht man doch Führung und Geschlossenheit. Und ich bin stolz darauf, dass wir das in allen Gremien haben.“

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