Wohnungen sind gerade in den sieben sogenannten A-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart schwer zu finden – und Mieter müssen weiter mit Preissteigerungen rechnen. In Stuttgart werden Wohnungssuchende kreativ und suchen via Zettel – teils in liebevoller Gestaltung. Mit Erfolg? Finden Sie es heraus in unserer Bildergalerie! Foto: dpa

Selbstgezeichnete Porträts, Kirschblütenbilder: Auf Zetteln an Laternenpfählen und Wänden suchen potenzielle Mieter ihre Traumwohnung. Wir wollten wissen, ob die Strategie Wirkung zeigt. Derweil entwickeln sich die Preise für Immobilien und die Mieten in den größeren Städten etwas gemäßigter.

Stuttgart/Frankfurt - Wohnraum ist knapp in den Großstädten, gerade in den besseren Lagen. Inserate gibt es zuhauf - so manche versuchen es nun wieder auf dem direkteren Weg via Zettelaushang und Briefkastenflyern. In Stuttgart finden sich solche vor allem in den Stadtteilen Süd und West - einige Beispiele und zwei Geschichten dazu haben wir in unserer Bildergalerie gesammelt.

Immerhin, für den Geldbeutel soll es zumindest nicht noch schlimmer kommen: Die Preise für Immobilien und die Mieten in den großen und mittelgroßen deutschen Städten werden sich gemäßigter entwickeln als in den vergangenen Jahren. „Es wird keine Preissprünge geben, allenfalls leichte Steigerungen oder auch nur eine Seitwärtsbewegung“, ist Felix von Saucken, Partner des Immobilienmaklers Engel&Völkers, überzeugt.

Teuerstes Pflaster war und bleibt, wie eine Analyse von Engel&Völkers und der Internetplattform Immobilienscout 24 zeigt, mit Abstand München – bei Mieten wie bei Immobilienpreisen. In der bayrischen Hauptstadt lagen die Verkaufspreise pro Quadratmeter 2013 bei 4 600 Euro, in Berlin dagegen waren es nur 2 060 Euro.

Trotz des verhaltenen Ausblicks wird der Druck auf Kaufpreise und Mieten hoch bleiben, sind sich Engel&Völkers-Managerin Monika Walther und Fabian Bender von Immobilienscout 24 sicher. Vor allem in den sieben A-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart rechnen sie mit Preissteigerungen. Dort sind die Spitzenmieten von Wohnungen in guten Lagen bei Neuvermietungen von 2011 bis 2013 – wie in Stuttgart – um bis zu elf Prozent auf 15 Euro gestiegen.

In Mannheim registrieren die Experten eine Seitwärtsbewegung. Die Spanne liegt zwischen acht und 11,60 Euro. Im Durchschnitt liegt die Spanne der Mieten in den guten Lagen der größten Städte bei Neuabschlüssen zwischen 10,15 Euro in Köln oder 11,25 Euro in Berlin bis zu 15 Euro in Frankfurt und 16 Euro in München.

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