Wohnraum für Familien wird inzwischen zum Wahlkampfthema. Foto: imago stock&people

Wurden im Jahr 2013 noch 62 Kinder wegen drohender Obdachlosigkeit in Sozialunterkünften untergebracht, waren es im vergangenen Jahr bereits 483.

Stuttgart. - Der Mangel an Wohnraum trifft Familien besonders hart. Zahlen der Stadt zeigen, dass Kinder in Stuttgart immer häufiger von Obdachlosigkeit bedroht sind. In einer solchen Situation werden Familien in Not- und Sozialunterkünften untergebracht. Davon waren 2013 noch 62 Kinder betroffen. 2017 waren es dagegen 483. Auch die Zahl der Alleinerziehenden auf der sogenannten Vormerkdatei, der Warteliste für eine Sozialwohnung, ist deutlich angestiegen. Waren Ende 2016 noch 288 Alleinerziehende auf dieser Liste registriert, sind es Mitte dieses Jahres bereits 389.

Zudem ist die Zahl der Haushalte auf der Warteliste für eine Sozialwohnung insgesamt deutlich angestiegen. Waren bei der Verwaltung Ende 2016 noch 3965 Haushalte vorgemerkt, hat diese Zahl zum Sommer dieses Jahres einen neuen Höchststand erreicht. Inzwischen sind es 4478 Haushalte.

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