So hausen die Studenten in einer Notunterkunft in Stuttgart. Foto: dpa

Für etliche Studenten im Südwesten fängt das Semester unbequem an: Sie müssen mit Notunterkünften vorlieb nehmen, weil bezahlbarer Wohnraum knapp ist.

Stuttgart - Etliche Studenten im Südwesten müssen sich nach Semesterbeginn mit Notunterkünften begnügen. Die Versorgungsquote, die die Relation von Wohnheimplätzen zur Zahl der Studenten angibt, beträgt nach Angaben des Wissenschaftsministeriums in Baden-Württemberg 12,8 Prozent. Damit liegt sie allerdings über dem Bundesdurchschnitt von fast 10 Prozent. Dennoch wachse der Druck gerade in den Ballungsräumen, wo Wohnraum knapp sei.

Deshalb appellierte Ressortchefin Theresia Bauer (Grüne) an die privaten Wohnungseigentümer, Wohnraum auch für Studenten aus dem In- und Ausland bereit zu stellen.

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