VfB-Verteidiger Benjamin Pavard ist einer der Shootingstars der WM. Foto: dpa

Zumindest eine Saison soll der Franzose Benjamin Pavard noch für den VfB Stuttgart spielen. Sein neuer Club steht offenbar schon jetzt fest.

Stuttgart - Für 50 Millionen Euro, das hat VfB-Manager Michael Reschke zuletzt klargestellt, werde man den neuen WM-Star Benjamin Pavard in diesem Sommer nicht ziehen lassen. Wie es scheint, wird der Franzose die Stuttgarter stattdessen für 35 Millionen verlassen – allerdings erst im nächsten Jahr. „Wir machen aus der Konstellation, dass Benjamin für 2019 eine Ausstiegsklausel hat, keinen Hehl“, sagte Reschke nun der „Sport-Bild“ und fügte an: „Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt.“

Anschließend, so heißt es in dem Blatt, werde Pavard zum FC Bayern München wechseln. Der Rekordmeister habe das Rennen um den 22-Jährigen gemacht, an dem zuletzt auch viele andere Clubs Interesse angemeldet hatten. Die Kontakte zwischen Reschke und seinem früheren Arbeitgeber sind noch immer eng. Zuletzt erklärte der VfB-Manager, dass man bereit sei, eine Lösung für den 1. Juli 2019 zu finden – „mit einem Club, der sauber und korrekt mit uns zusammenarbeitet“. Im FC Bayern scheint er gefunden.

Gegen Uruguay kämpf Pavard um den Einzug ins WM-Halbfinale

Pavard wäre damit der nächste Topspieler, den der VfB an den Rekordmeister verliert. 2015 mussten die Stuttgarter den Nationalspieler Joshua Kimmich für 8,5 Millionen Euro an die Bayern abgeben. Für Mario Gomez bekam der VfB 2009 rund 35 Millionen. So viel gibt es nun offenbar auch für Pavard, der am Freitag gegen Uruguay um den Einzug ins WM-Halbfinale kämpft.

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