Griechenland - Elfenbeinküste Foto: dpa

WM kompakt - Alle Spiele, alle Ergebnisse Mit einem 2:1 über die Elfenbeinküste rutscht Griechenland noch auf Platz zwei und trifft im Achtelfinale auf Costa Rica. Kolumbien spielt in der K.o.-Runde gegen Uruguay, das durch ein Kopfballtor von Diego Godin Italiens Vorrunden-Aus besiegelt.

Griechenland gegen Elfenbeinküste - 2:1 (1:0)

Fortaleza - Mit einem Elfmetertor in letzter Minute durch Georgios Samaras hat Griechenland erstmals ein WM-Achtelfinale erreicht. Der Fußball-Europameister von 2004 kam am Dienstag durch den Treffer des Offensivspielers von Celtic Glasgow in der Nachspielzeit zu einem 2:1 (1:0) gegen die Elfenbeinküste und erreichte damit als Gruppenzweiter hinter Kolumbien die K.o.-Runde. Dort treffen die Griechen am Sonntag (22.00 Uhr) auf die Überraschungsmannschaft Costa Rica. Die Elfenbeinküste schied dagegen mit ihrem Altstar Didier Drogba auch bei ihrer dritten WM-Teilnahme nach 2006 und 2010 in der Vorrunde aus.

Vor 59 095 Zuschauern im Estádio Castelão kam es zu einer spannenden Schlussphase. Erst wähnten sich die Griechen lange Zeit auf der Siegerstraße, nachdem Andreas Samaris (42.) nach 330 Minuten erstmals wieder ein WM-Tor für Griechenland erzielt hatte. Doch dann bestrafte Wilfried Bony die fahrlässige Chancenverwertung der Hellenen mit dem glücklichen Ausgleich (74.). Doch in der Nachspielzeit wendete sich erneut das Blatt.

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Japan gegen Kolumbien - 1:4 (1:1)

Cuiaba  - Japans Fußball-Samurai haben die Gunst der Stunde nicht nutzen können und gegen Kolumbiens B-Auswahl den Sprung ins WM-Achtelfinale verpasst. Die Nippon-Elf kassierte am Dienstag in Cuiaba mit dem 1:4 (1:1) gegen die Südamerikaner ihre zweite Turnier-Niederlage in Brasilien und muss wie 1998 und 2006 schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Vor 40 340 Zuschauern in der Arena Pantanal war das Kopfballtor des Bundesliga-Profis Shinji Okazaki (45.+1) zu wenig. Juan Cuadrado (17./Foulelfmeter), Jackson Martinez (55./82.) und James Rodriguez (89.) trafen für Kolumbien, das als Gruppensieger im Achtelfinale am Samstag in Rio de Janeiro auf den südamerikanischen Rivalen Uruguay trifft.

In der 84. Minute wurde bei Kolumbien Torwart-Oldie Faryd Mondragon eingewechselt, der mit 43 Jahren und drei Tagen nun der älteste Spieler der WM-Geschichte ist.

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Italien gegen Uruguay - 0:1 (0:0)

Natal - Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien ist bei der WM in Brasilien bereits in der Vorrunde gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Cesare Prandelli verpasste zum Abschluss der Gruppe D durch ein 0:1 (0:0) am Dienstag in Natal gegen Uruguay das Achtelfinale. Die Südamerikaner sicherten sich durch den Sieg das Weiterkommen neben Gruppensieger Costa Rica, der gegen England 0:0 spielte. Das Fußball-Mutterland hatte bereits vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr auf das Achtelfinale.

Den Siegtreffer für Uruguay erzielte Diego Godin vom Champions-League-Finalisten Atletico Madrid in der 81. Minute per Kopf. Zuvor hatte der Italiener Claudio Marchisio die Rote Karte wegen groben Foulspiels gesehen (59.). Uruguay hatte allerdings Glück, dass Schiedsrichter Marco Rodriguez aus Mexiko eine vermeintliche Beißattacke von Stürmerstar Luis Suarez kurz vor dem Tor gegen Giorgio Chiellini nicht gesehen hatte.

Cesare Prandelli hat nach dem Vorrunden-Aus Italiens bei der Fußball-WM in Brasilien seinen Rücktritt als Nationaltrainer verkündet. Das teilte der Coach am Dienstag kurz nach dem 0:1 (0:0) gegen Uruguay dem italienischen Verband mit.


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Costa Rica gegen England - 0:0 (0:0)

Belo Horizonte - Nach einer dürftigen Nullnummer kehrt England mit der schlechtesten WM-Bilanz seiner Geschichte aus Brasilien ins Fußball-Mutterland zurück. Trotz aller Bemühungen kam der Titelträger von 1966 am Dienstag im letzten Vorrundenspiel nur zu einem 0:0 gegen Weltmeister-Schreck Costa Rica. Die Mittelamerikaner sicherten sich mit halber Kraft in Belo Horizonte den Sieg in der Gruppe D und treffen in ihrem ersten WM-Achtelfinale seit 1990 am Sonntag in Recife auf den Zweiten der Gruppe C. Die Engländer blieben nach dem ersten und einzigen Punktgewinn Letzter.

Englands Coach Roy Hodgson brachte wie angekündigt gleich neun neue Spieler, um allen Akteuren WM-Einsatzzeit zu gewähren. Auf der Bank saßen daher unter anderen Wayne Rooney und der etatmäßige Kapitän Steven Gerrard, die Binde durfte Frank Lampard in seinem wohl letzten WM-Spiel tragen. Die Umstellungen bereiteten den Engländern zunächst große Probleme. Die Abstimmung stimmte nicht, die Folge waren Fehlpässe und Ballverluste.


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