Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart ist Weltmeister. Foto: AP

Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart hat nicht nur den WM-Titel mit Frankreich geholt, sondern auch seinen ganz persönlichen internationalen Duchbruch gefeiert. Dazu hat er nun Stellung bezogen.

Moskau - Niemand hatte ihn auf der Rechnung. Nicht einmal er selbst. Was dem VfB-Verteidiger Benjamin Pavard dann jedoch in den letzten sechs, sieben Wochen gelang, ist außergewöhnlich. Erst im November 2017 wurde er erstmals in die französische Nationalelf berufen. Heute, einige Monate später, hat die „Equipe Tricolore“ mit Benjamin Pavard in der Startelf noch nie verloren und ist Weltmeister.

Pavard war vor zwei Jahren noch als Anhänger auf der Fanmeile

Pavard wurde dabei in sechs von sieben Spielen eingesetzt, als absoluter Stammspieler. Lediglich im bedeutungslosen Vorrundenspiel gegen Dänemark wurde er geschont. Fans widmeten ihm einen Song. Er erzielte eines der schönsten Tore des Turniers. Und spielte sich endgültig ins internationale Rampenlicht. „Unfassbar“, findet der Lockenkopf aus Jeumont das alles. „Vor zwei Jahren war ich noch mit Freunden auf der Fanmeile in Lille während der Europameisterschaft. Vor einem Jahr habe ich noch mit dem VfB in der zweiten Liga gespielt. Und nun bin ich Weltmeister“, sagte Pavard gegenüber dem französischen Sender TFI nach der Partie im Moskauer Lushniki-Stadion.

Pavard kämpfte mit den Tränen

Am Anfang habe er nicht erwartet, „überhaupt zehn Sekunden zu spielen. Ich bin gerade erst 22 Jahre. Das kam alles so unerwartet. Ich kann noch gar nicht fassen, was wir erreicht haben“, so Pavard weiter. Der Verteidiger freut sich nun auf die Rückkehr nach Frankreich, zu den großen Jubelfeiern. „Während des Spiels, etwa so zwei, drei Minuten vor dem Ende, kämpfte ich mit den Tränen. Das ist so groß. Erst wenn wir nach Hause kommen werden wir sehen, welchen Empfang sie uns bereiten werden.“

Die französische Mannschaft wird im Laufe des Montags in ihrem Heimatland zurückerwartet. Es soll einen großen Empfang in Paris geben, wo bereits am Sonntag Hunderttausende auf den Straßen feierten.

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