Bei der WM 2014 wurde Christoph Kramer im Finale eingesetzt, auch wenn er sich heute daran nur noch schwer erinnern kann. Foto: EPA

TV-Experte Christoph Kramer macht für das ZDF bei der Weltmeisterschaft einen guten Job – und ist auch immer für einen Spaß zu haben.

Baden-Baden - Beim geneigten Fernsehzuschauer bei der Weltmeisterschaft hat Christoph Kramer bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Kompetent, schlagfertig, mit dem richtigen Maß an Kritik zum richtigen Zeitpunkt und fundierter Expertise hat er unter allen Experten der öffentlich-rechtlichen Sender in der Wahrnehmung nach fast zwei Wochen WM so etwas wie einen Spitzenplatz inne.

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Dass der Mittelfeldspieler auch eine gehörige Portion Humor besitzt, bewies er an diesem Montag. Als ihn Moderator Jochen Breyer fragt, ob das Klischee stimme, dass man „als Fußballer nach Mallorca“ in den Urlaub fliegt, zeigt sich Kramer schlagfertig. „Natürlich! Als Fußballer muss man da eigentlich einmal im Jahr hin. Egal, in welcher Liga man spielt“, so Kramer. Breyer beteuert daraufhin, keine Details wissen zu wollen. „Ich weiß auch keine mehr“, antwortete Kramer spitzbübisch und bewies damit, auch über sich selbst lachen zu können.

Schnell kamen dem Zuschauer da wieder die Bilder vom WM-Finale 2014 in den Sinn, als Kramer ausgeknockt wurde und kurz darauf den Schiedsrichter fragte, ob das hier das WM-Finale sei. Wenig später wurde er ausgewechselt. Bis heute beteuert Kramer, sich an nichts mehr erinnern zu können.

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