Michael Kiwanuka kommt am 9. August ins Wizemann. Foto: 13artists

Natürlich sind die Fans entsetzt, wenn sich einer nach einem so erfolgreichen Debüt wie „Home Again“ plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Das war im Jahr 2012. Doch vier Jahre später war alles vergessen: Da kehrte Michael Kiwanuka mit seinem Album „Love & Hate“ zurück ins Rampenlicht. Und nach Stuttgart kommt er jetzt auch: Am 9. August tritt Kiwanuka im Wizemann auf.

„Love & Hate“ spinnt Kiwanukas Soul-Folk-Ansatz weiter. Die Scheibe beginnt mit dem fast zehnminütigen Lied „Cold Little Heart“, dessen ersten fünf Minuten erst mal alle Instrumente, also Gitarre, Klavier, Streicher, und Chöre vorstellen, bevor Kiwanukas sonore Stimme einsetzt. „Die Stimme ist ziemlich tief, aber ich habe nicht trainiert, um sie so klingen zu lassen. Zum Glück für mich hört sie sich einfach so an“, sagt er selbst. Um diesen Luxus beneiden ihn zahllose Sängerinnen und Sänger.

Die ersten Songs schrieb es als Teenager

Schon als Teenager begann Kiwanuka eigene Songs zu schreiben. Damals begeisterten ihn Nirvana und Radiohead. Der Junge, dessen Eltern aus Uganda kommen und der im Norden Londons aufwuchs, fühlte sich also der Rockmusik verpflichtet. Bis er in einem Musikmagazin blätterte, dem eine CD beilag. Eine CD mit Aufnahmen von Otis Redding. Die spielte Kiwanuka einfach mal ab. So entdeckte er den Soul der 1960er, der durch diese CD hindurch von ihm Besitz ergriff. In der Folge studierte Kiwanuka JazzMusik und lebte von den Einnahmen, die er als Studiomusiker erzielte.

Schon als Teenager begann Kiwanuka eigene Songs zu schreiben. Damals begeisterten ihn Nirvana und Radiohead. Der Junge, dessen Eltern aus Uganda kommen und der im Norden Londons aufwuchs, fühlte sich also der Rockmusik verpflichtet. Bis er in einem Musikmagazin blätterte, dem eine CD beilag. Eine CD mit Aufnahmen von Otis Redding. Die spielte Kiwanuka einfach mal ab. So entdeckte er den Soul der 1960er, der durch diese CD hindurch von ihm Besitz ergriff. In der Folge studierte Kiwanuka Jazz-Musik und lebte von den Einnahmen, die er als Studiomusiker erzielte.

Zum Glück wagte er eine Solokarriere. Und zum noch größeren Glück gewann er Paul Butler von The Bees für sich. Der nahm ihn unter Vertrag und produzierte mit ihm die erste EP. So spielte die BBC irgendwann mal Kiwanukas Titel „Tell Me a Tale“ und „I’m Getting Ready“, was ihm die Auszeichnung „BBC Sound of 2012“ einbrachte – diesen Titel, verliehen von 184 Journalisten, Bloggern und DJs, hatte zuvor schon Adele gewonnen.

Vorband von Adele

Dieser Triumph führte dazu, dass diese ihn mit auf ihre Europa-Tournee nahm. Und wenn man als Vorband von Adele auftritt, dann spricht sich das rum. 2012 stieg dann „Home Again“ auf Platz 4 der UK-Charts ein. Auch in Deutschland schaffte er es gleich auf Platz 17. Der „Guardian“ schrieb über ihn: „Dieser britische Retro-Soul-Mann hat nichts Originelles an sich, aber wenn man wie Bill Withers, Van Morrison und The Temptations klingt, ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht!“ Das trifft es ziemlich gut. Auch wenn man zusätzlich noch Jimi Hendrix, George Harrison und eben Otis Redding hätte nennen können.

Michael Kiwanuka: 9. August, 20 Uhr, Im Wizemann, Tickets 07 11 / 550 660 77 oder online

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