Die vier Geschäftsführer Jens und Tina Bauer, Jessica Muschkowitz und Marcel Hild freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Zum Löwen

Das Gourmet-Magazin Der Feinschmecker hat das Restaurant ausgezeichnet. Rückt damit ein Michelin-Stern in greifbare Nähe? Einer der Geschäftsführer verrät, was er dazu denkt.

Das Wirtshaus Zum Löwen hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten, über die jüngste freuen sich die Geschäftsführer aber ganz besonders. Das Gourmet-Magazin Der Feinschmecker hat das Steinenbronner Lokal in seine Liste der „besten Restaurants für jeden Tag in Deutschland 2023“ aufgenommen. „Genau das wollen wir sein: Ein stinknormales Wirtshaus, wo man jeden Tag hingehen kann“, sagt Jens Bauer, einer der vier Geschäftsführer, die das Lokal seit dem Jahr 2021 betreiben. Sie wollen ihren Gästen einen Ort bieten, den man aufsuchen kann, wenn man keine Lust hat zu kochen, aber auch bei einem besonderen Anlass wie einem Hochzeitstag oder zu Geschäftsessen.

 

Andere Auszeichnungen, mit denen sich der Löwen schmücken kann, wie die des Schlemmer Atlas’, oder die Aufnahme in die internationale gastronomische Gesellschaft Chaîne des Rôtisseurs weisen eher in Richtung Spitzengastronomie. Arbeitet das Team auf einen Stern hin? „Nein“, sagt Bauer. Auch wenn Küchenchef Marcel Hild bei Sterneköchen gearbeitet hat und auf diesem Niveau mitspielen könnte, sei ihre Philosophie eine andere. „Wir haben für uns beschlossen, dass wir das klassische, schwäbische Wirtshaus bleiben wollen. Unser Fokus liegt auf guter Qualität der Speisen mit regionalen und frischen Produkten.“