Abfahrt mit Aussicht: Radler beim Alb-Extrem. Foto: Decksmann

Es tut unserem Kolumnisten KNITZ leid, wenn er Ihnen heute mit dem Sommer kommt. Vielleicht sind Sie gedanklich noch beim Skifahren. Aber es geht nicht anders. Ein Radsport­ereignis wirft seinen Schatten voraus.

Stuttgart/Ottenbach - KNITZ muss zugeben, wenn er am Feierabend so gegen sieben, halb acht aufs Fahrrad steigt, dann kostet ihn das ­manchmal Überwindung. Aber spätestens nach fünf Minuten ist er froh, dass er jetzt nicht im Auto oder in der Stadtbahn sitzt.

Wenn er mal gar nicht in Fahrt kommt, dann macht er sich warme Gedanken, wie man im Schwäbischen sagt. Dann versucht er, sich vorzustellen, wie er auf besagter Strecke mal an einem schönen Frühlings- oder Sommertag unterwegs war. Das hilft – fast immer.

Was haben Sie am 30. Juni vor?

So, KNITZ denkt, nach dieser Warmfahrphase kann er Ihnen mit dem Sommer kommen. Sie sind eine begeisterte Radlerin oder ein begeisterter Radler und haben am ­letzten Juniwochenende noch nichts vor? Dann hätte KNITZ was für Sie.

Am Sonntag, 30. Juni, steigt in Ottenbach, am Fuß des Hohenstaufens, wieder der Radmarathon Alb-Extrem. Vermutlich gibt es bequemere Wege, um die Ostalb zu erkunden, aber kaum schönere. KNITZ schreibt das mit voller Überzeugung, denn er war schon etliche Male dabei.

Auch in diesem Jahr ist er wieder mit dem StN-Radteam am Start. Und wie in den vergangenen Jahre bieten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auch dieses Mal die Chance zu einer Mitfahrgelegenheit: Wir verlosen drei Startplätze und drei StN-Trikots. Startplätze bedeutet: Ihr Vesper können Sie daheim lassen, unterwegs warten jede Menge Verpflegungsstellen.

Noch fünf Monate bis zum Startschuss

Warum KNITZ heute schon damit herkommt, wo es doch bis zum Startschuss noch fast fünf Monate sind? Nun, so eine Veranstaltung braucht einen ordentlichen Vorlauf. Beim Alb-Extrem ist der halbe Flecken auf den Beinen. Und einen gewissen Vorlauf sollten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einplanen. Eben hat sich ein StN-Radler bei KNITZ per Mail aus Hawaii gemeldet, um zu bekunden, dass er auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie sei. Fast entschuldigend fügte er hinzu: Er sei nicht zum Trainieren auf Hawaii.

In der Vergangenheit hat KNITZ stets darauf hingewiesen, dass der Name Alb-Extrem keinesfalls aus der Luft gegriffen sei. Das gilt auch für den kommenden ­Marathon: Es gibt eine Klassik-Strecke mit 200 Kilometern Distanz und 3600 Höhenmetern, eine mittlere Route mit 260 Kilometern und 4800 Höhenmetern und den sogenannten Traufkönig mit 300 Kilometern und 6000 Höhenmetern.

Hoffentlich macht der Akku nicht schlapp

Aber offenbar versuchen die Ottenbacher ihren Alb-Extrem in diesem Jahr auch für Radler zu öffnen, die nicht vorhaben, den halben Frühling im Sattel zu verbringen: Es gibt auch eine 160-Kilometer-Runde (2900 Höhenmeter) und den sogenannten ­Alb-e@sy-Kurs, der über 90 Kilometer führt (1500 Höhenmeter). Beim Alb-e@sy-Kurs sind sogar E-Bikes erlaubt. Kleiner Tipp von KNITZ: Vorher beim Radhändler nachfragen, ob der Akku über die Distanz hält. Nicht der Ihre, der vom Rad.

So, nun zum Geschäftlichen. Wenn Sie das StN-Radteam verstärken wollen (über die Distanz entscheiden Sie selbst), dann melden Sie sich bis Sonntag, 10. Februar, unter der Telefonnummer 01379 881022*. Nennen Sie bitte das Stichwort „Alb­-Extrem“, und geben Sie Ihren Namen, Ihre vollständige Adresse und Ihre Rufnummer an, unter der wir Sie tagsüber erreichen können. Sie nehmen dann an der Verlosung teil. Teilnahmebedingungen unter www.stn.de/gewinnspiel. Die Gewinner bekommen telefonisch Bescheid. *(legion, 0,50 Euro/Anruf, Mobilfunk abweichend).

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