Winterzauber im Tannheimer Tal. Foto: TVB Tannheimer Tal / Michael Keller

Auf schneebedeckten Wegen hat das Wandern im Tannheimer Tal einen ganz besonderen Charme. 81 Kilometer geräumte Wege – von der Panoramaroute bis hin zu fordernden Gipfeltouren – garantieren den Gästen einen unvergesslichen Wintergenuss. Routentipps für Ihren Winterausflug finden Sie hier.

Spazierwege im Tal oder aussichtsreiche Panoramastreifzüge um die Gipfel des Tannheimer Tals – Vielseitigkeit ist hier Programm.

Auf 16 unterschiedlichen Wanderrouten ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Denn die kristallklare Luft, der strahlend blaue Himmel und die Winterwunderwelt des Tiroler Hochtals warten nur darauf, die Gäste zu begeistern. Nach dem Genuss an der frischen Luft wartet auch in vielen Unterkünften ein einladendes Programm für Leib und Seele.

Gemütliche Wanderung um die malerischen Seen

Ausgehend vom Dorfplatz in Haldensee, führt der Weg die Gäste entlang des Haldensees nach Haller. Auf dieser, etwa zwei Kilometer langen Strecke, zeigt sich der Winter inmitten von schneebedeckten Bergen und dem winterlichen Gewässer von seiner schönsten Seite. Eine Besonderheit im Tannheimer Tal: Nur die zugefrorene Eisfläche des Haldensees wird durch eine Eiskommission überprüft und freigegeben. Dann können die Gäste den gefrorenen See überqueren.

Auch das Herzstück des Tannheimer Tals, der Vilsalpsee, ist im Winter eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit. Der Weg beginnt an der Touristeninformation in Tannheim, wo ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Von hier aus erreicht man den rund vier Kilometer entfernten See in etwa einer Stunde. Ruhig und sanft präsentiert sich das Juwel des Tals im Winter. Beide Seewanderungen eignen sich hervorragend für aktive Familienausflüge und bieten ein erholsames Naturerlebnis für Groß und Klein. Im Anschluss verwöhnt die ortsansässige Gastronomie mit Tiroler Schmankerln.

Mit Schneeschuhen durch die unberührte Natur

Wer abseits der geräumten Wege den Winter erleben möchte, schnallt sich seine Schneeschuhe an die Wanderstiefel. Bei der Routenwahl ist jedoch wichtig, Wege zu nehmen, die nicht in Wild- oder Naturschutzgebieten liegen. Der Schwierigkeitsgrad kann dabei selbst bestimmt werden. Leistungssportler sowie Familien mit Kindern können das Abenteuer Schneeschuhwandern in ihrem Level bestreiten.

Voraussetzung für einen gelungenen Ausflug sind warme Kleidung und festes Schuhwerk. Das benötigte Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden. Bei Wanderern sehr beliebt sind die geführten Touren mit einheimischen Bergführern. Mit zahlreichen Insider Tipps zeigen diese die schönsten Strecken und aussichtsreichsten Plätze der Region. Allgemeine Infos zu Schneeschuhtouren und Terminen gibt es in den Infobüros des Tourismusverbands.

Lohmoos-Runde mit Zugspitzblick

Diese Route ist ein besonders schöner Weg der durch das Lohmoos, ein Hochmoor, führt. Er wird nicht geräumt und bietet sich deshalb für Schneeschuhwanderungen durch die verschneite Landschaft an. Ausgehend von Tannheim führt der Höhenweg am Fuße des Einsteins nach Zöblen.

Ein weiteres Highlight der Tour ist der Zugspitzblick: Um diesen Ausblick zu genießen biegt der Gast am Häldeler Berg links ab und folgt der weiteren Beschilderung zum Panoramablick. Insgesamt zwölf Kilometer und rund 420 Höhenmeter werden bei dieser Runde zurückgelegt - diese ist auch für Familien geeignet.

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