Ein Feuer in Winnenden hat am Montagabend ein Todesopfer gefordert. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Nach dem Tod einer 69-jährigen Frau in den Flammen ihres Winnender Wohnhauses ist die Brandursache noch unklar. Bevor die Kriminalpolizei ins Haus kann, muss die Statik geprüft werden.

Winnenden - Nach dem Tod einer 69-jährigen Frau in den Flammen ihres Winnender Wohnhauses ist die Brandursache nach wie vor unklar. Wie berichtet, war die Frau am Montagabend in dem Haus an der Bachstraße ums Leben gekommen.

Ehemann versucht, seine Frau zu retten

Entgegen ersten anderslautenden Angaben der Polizei befand sich ihr 73-jähriger Ehemann zunächst außer Haus. Er soll mit dem Hund beim Gassigang gewesen sein und dann versucht haben zu löschen und in dem brennenden Haus zu seiner Frau vorzudringen – vergeblich.

Auch die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot vor Ort eilte, konnte den Tod der Frau nicht mehr verhindern, musste aber zweimal eingreifen. Gegen 19.30 Uhr schien der Brand gelöscht, etwa zwei Stunden später loderten erneut Glutnester auf.

Schaden am Haus ist erheblich

Wie genau es zu dem Brand gekommen war, konnte auch am Tag danach noch nicht geklärt werden. Zunächst müsse nun ein Statiker prüfen, inwieweit das Gebäude betretbar ist, so ein Sprecher der Polizeidirektion Aalen am Dienstag. Erst danach könne die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Ob das noch vor Weihnachten passieren kann, sei unklar. Auch eine Obduktion der Frau soll noch Anhaltspunkte über die Umstände ihres Todes bringen.

Der Schaden an dem Haus ist erheblich, nach ersten Schätzungen liegt er im sechsstelligen Eurobereich. Der Mann ist vorerst bei Nachbarn untergekommen.

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