Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist in Israel eingetroffen. Bis zum Samstag sind politische Gespräche in Tel Aviv, Jerusalem und in den palästinensischen Gebieten geplant. Seine Frau Gerlinde ist auch mit dabei. Foto: dpa/Archivbild

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist in Israel eingetroffen. Bis zum Samstag sind politische Gespräche in Tel Aviv, Jerusalem und in den palästinensischen Gebieten geplant. Seine Frau Gerlinde ist auch mit dabei.

Tel Aviv - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist am Montag in Israel eingetroffen. Bis zum Samstag sind politische Gespräche in Tel Aviv, Jerusalem und in den palästinensischen Gebieten geplant.

Zudem informiert sich Kretschmann über das Leben in einem Kibbuz, spricht mit Holocaust-Überlebenden und besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Dort wird an die sechs Millionen Juden erinnert, die von deutschen Nazis ermordet wurden. Kretschmann reist in seiner Funktion als Bundesratspräsident.

Der Regierungschef will mit seiner Reise die Verbindung Deutschlands zum Staat Israel und seinen Menschen zum Ausdruck bringen und einen Beitrag dazu leisten, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Der Nahe Osten ist von dem Konflikt zwischen Juden und Arabern geprägt. Zwischen Jordan und Mittelmeer kämpfen Israelis und Palästinenser um Land für ihre Siedlungen und Wasser für ihre Felder. Der Friedensprozess in Nahost stagniert seit Jahren.

Kretschmann wird auf seiner Reise von seiner Frau Gerlinde Kretschmann, Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD), der Ministerin im Staatsministerium, Silke Krebs (Grüne), und vier Landtagsabgeordneten sowie Wirtschaftsvertretern begleitet.

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