Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sechs Tage in Israel verbracht. Foto: dpa

Winfried Kretschmann hat ein positives Fazit seiner Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete gezogen. Zum Abschluss des Besuchs am Samstag bekräftigte er seine Hoffnung auf den Friedensprozess.

Tel Aviv - Bundesratspräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat ein positives Fazit seiner Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete gezogen. Zum Abschluss des sechstägigen Besuchs am Samstag bekräftigte er seine Hoffnung, dass doch noch ein Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern in Gang kommt.

Die Dinge hätten sich zwar nicht so positiv entwickelt und in der Region gebe es große Spannungen und Widersprüche - aber viele Projekte in Israel und Palästina machten Mut und Hoffnung. „Die Beispiele, die wir gesehen haben, wo sich die Menschen auch an der Basis begegnen, sind von unschätzbaren Wert“, sagte der baden-württembergische Regierungschef.

Kretschmann hatte unter anderem mit israelischen und palästinensischen Politikern sowie mit Holocaust-Überlebenden und Vertretern palästinensischer Menschenrechtsorganisationen gesprochen. Auch besuchte er ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Baden-Württemberg und des Unternehmers Stef Wertheimer, bei dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammenarbeiten und Feinmechaniker zu Meistern ausgebildet werden.

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