Tief Burglind hat am Stromnetz schwere Schäden angerichtet – aber zugleich für einen Einspeiserekord gesorgt. Foto: dpa

Sturm Burglind hat in der vergangenen Woche viel Schaden im Land angerichtet. Die windreiche Zeit rund um den Jahreswechsel hatte aber auch eine andere Seite.

Stuttgart - Sturm Burglind hat in der vergangenen Woche nicht nur für viele Schäden, sondern auch für einen neuen Windkraft-Rekord in Baden-Württemberg gesorgt. Laut Zahlen des Übertragungsnetzbetreibers Transnet BW haben die Anlagen im Land am 3. Januar gegen 6.30 Uhr mit 1285 Megawatt (MW) so viel Windenergie ins Netz eingespeist wie nie zuvor. Das sagte eine Sprecherin unserer Zeitung.

Die alte Bestmarke war während eines Herbststurms am 13. September mit 1139 MW gemessen worden. Dieser Wert ist in den vergangenen Wochen gleich mehrfach übertroffen worden. Laut Transnet BW liegt das sowohl am zuletzt ungewöhnlichen Windaufkommen als auch an einem weiteren Ausbau der Anlagen. „Es ist eine Mischung aus beidem“, sagte die Sprecherin. Derzeit verfügen alle Windkraftwerke im Land zusammen nach Berechnungen der Transnet BW über eine installierte Leistung von 1450 MW, im September sind es noch 1350 MW gewesen.

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