Symbolbild Foto: dpa

Ein litauischer Reisebus ist am frühen Dienstagmorgen auf der A 8 in Höhe Wimsheim in Brand geraten. Die Insassen und Fahrer konnten sich retten, zehn Menschen erlitten eine Rauchvergiftung. Laut Polizei brach das Feuer im Motorraum aus. Die Autobahn war mehrere Stunden gesperrt.

Wimsheim - Ein litauischer Reisebus ist am Dienstag, kurz vor 6 Uhr auf der Autobahn  8 in Höhe Wimsheim ausgebrannt. Alle 68 Fahrgäste und die beiden Fahrer konnten sich ins Freie retten. Zehn Fahrgäste wurden wegen Verdacht der Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt. Der Schaden wird auf etwa 100 000 Euro geschätzt.

Der Bus war in Spanien losgefahren. In Höhe Wimsheim, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim, bemerkte der Busfahrer, dass aus dem Motorraum Flammen schlugen und lenkte den doppelstöckigen Bus auf den Standstreifen. Die Flammen griffen schnell auf den Innenraum über und trotz des Einsatzes der Feuerwehr brannte der Bus völlig aus. Die Fahrgäste wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr in Eutingen vorübergehend untergebracht und versorgt.

Rettungskräfte waren mit fünf Fahrzeugen, einem Notarztteam und einem Leitenden Notarzt vor Ort. Die Berufsfeuerwehr Pforzheim und umliegende freiwillige Feuerwehren waren mit zwölf Fahrzeugen und 39 Mann vor Ort. Die Autobahn war ab der Anschlussstelle Pforzheim-Süd in Richtung Stuttgart voll gesperrt, da die Fahrbahn gereinigt und der ausgebrannte Bus geborgen werden mussten. Der Verkehr wurde bis zur Anschlussstelle Heimsheim umgeleitet. Es bildete sich ein Stau von etwa 15 Kilometern Länge. Die Sperrung des linken und mittleren Fahrstreifens wurde gegen 9.50 Uhr aufgehoben werden. Der rechte Fahrstreifen bleibt bis gegen 12 Uhr gesperrt.

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