Der Wimsheimer Gospelchor „Colors of Heaven“ ist ein eingespieltes Team. Foto: privat Foto:  

Mit ihrem Konzert am Samstag geben die Organisatorinnen des Gospelchors „Colors of Heaven“ die Leitung ab. Zehn Jahjre lang haben Ute Hofer und Sandra Körner den Chor mit Freude geleitet und gehen jetzt neue Wege.

Heimsheim - Für den Gospelchor „Colors of Heaven“ heißt es am Samstag, 24. Mai, Abschied nehmen. Nachdem sie zehn Jahre lang mit Freude und Engagement den Chor geleitet und Konzerte auf die Beine gestellt haben, gehen Ute Hofer und Sandra Körner jetzt neue Wege.

Die beiden Frauen waren vorher schon zusammen in einem Singverein in Heimsheim. „Da uns das Singen sehr am Herzen liegt, haben wir uns damals entschlossen, einen eigenen Gesangverein zu gründen“, erklärt Sandra Körner. Da Ute Hofer eine Ausbildung zur Chorleiterin absolviert hatte, übernahm sie den musikalischen Teil und Sandra Körner kümmerte sich um die Organisation. 2004 gründeten die beiden dann die Singgemeinschaft „Colors of Heaven“, die unter dem Dach der evangelischen Kirchengemeinde Wimsheim steht. Denn ohne diese Hilfe wäre es schwierig gewesen, ihr Projekt zu realisieren.

Zum ersten Treffen kamen bereits 30 Leute

Unter dem Hut der Kirche

„Sich selbstständig zu machen, wäre eine harte Angelegenheit geworden. Und daher haben wir uns entschieden, das Ganze unter dem Hut der Kirche zu machen“, sagen sie. Auch mit solch einem großen Ansturm hätten die beiden nicht gerechnet. „Wir dachten uns, wenn am ersten Termin so circa sechs bis acht Personen kommen, dann sind wir zufrieden. Nun kamen an unserem ersten Treffen schon rund 30 Leute zu uns“, erzählt die Leiterin. Anfangs seien sogar noch Männer dabei gewesen.

Inzwischen treffen sich jeden Montag um die 30 Frauen zwischen 30 und 80 Jahren und musizieren zusammen. Eine bestimmte Voraussetzung muss man nicht erfüllen, es reicht, wenn man Spaß am Singen hat. Auf dem Programm stehen Gospels, Spirituals sowie Lieder aus Taizé und andere deutsche Stücke. „Wir möchten mit unseren Liedern vor allem das Evangelium verkünden“, sagt Sandra Körner. Der Chor ist ökumenisch angelegt, es singen etwa je zur Hälfte katholische und evangelische musikbegeisterte Frauen mit.

Wie sieht die Zukunft mit neuem Chorleiter aus?

Wenn sie singen, ist das Haus voll

Neben den Konzerten singt der Chor auch bei Gottesdiensten oder auf Hochzeiten. Bei diesen Veranstaltungen ist fast immer mit vollem Haus zu rechnen. Etwa 250 bis 300 Menschen besuchten die Konzerte in der Kirche Wimsheim. Das Konzert am Samstag steht unter dem Motto „Und jetzt . . . “, was auf vieles hindeuten kann, wie Sandra Körner erklärt: „Es soll eine Überraschung sein. Natürlich kann es noch auf viele andere Weisen interpretiert werden. Wie zum Beispiel die Zukunft jetzt aussehen wird mit einem neuen Chorleiter.“

Dieser wird wahrscheinlich bei dem Konzert vorgestellt. Für Ute Hofer und Sandra Körner ist es an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. „Wir wollen in der Zukunft beruflich neue Wege gehen. Es ist viel zu stemmen und es fehlt auch einfach an der Zeit“, sagen sie. Wie es nun in Zukunft weitergehen wird, dass wird sich zeigen.

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