Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin (rechts) und Gartenschau-Geschäftsführer Erich Herrmann vor der Öhringer Fotowand. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Eine Art botanische Kooperation im Ländle: Gärtner-Azubis der Wilhelma gestalten auf dem Gelände der am 22. April in Öhringen startenden Landesgartenschau ein Gewächshaus, während das Maskottchen Flöhri derweil in Stuttgart strahlt.

Stuttgart - In der Wilhelma blüht es in diesen Tagen. Ach was blühen, die Tulpen und Magnolien explodieren förmlich, ein Meer an Farben und Formen. Und auch in Öhringen freut man sich auf die Eröffnung der Landesgartenschau 2016 am 22. April. Von da an sollen die Menschen beim Besuch des Geländes innerlich aufblühen oder sich zum Beispiel im Schlosskeller „floralen Träumen“ hingebeben. Schon im vergangenen Jahr war die Idee gereift, dass die Botaniker der Wilhelma und die in Öhringen während der Landesgartenschau zusammenarbeiten. Jetzt errichten aktuell die Gärtner-Azubis der Wilhelma in einem historischen Gewächshaus auf dem Öhringer Gelände eine Landschaft voller tropischer Sumpf- und Wasserpflanzen. Dazu zogen noch fünf Kamerunschafe von Stuttgart gen Hohenlohe ins Freigehege. Die Gartenschau ist dagegen von sofort an in der Wilhelma mit einer großen Schautafel vor dem alten Menschenaffenhaus präsent, an der sich Kleine und Große mit den Öhringer Maskottchen Flöhri fotografieren lassen können – sozusagen als Versprechen, auch mal die 70 Kilometer zur Gartenschau in Angriff zu nehmen. Wilhelma Direktor Thomas Kölpin (im Bild rechts) und Gartenschau Geschäftsführer Erich Herrmann haben die Fotowand eingeweiht und auch noch ein finanzielles Bonbon verkündet. Dauerkartenbesitzer der Landesgartenschau dürfen außerhalb der Ferienzeiten einmal in der Woche zum Abendtarif in die Wilhelma. (jül)

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