"Love is in the Air": Die Eisbären Corinna und Felix kommen sich in der Stuttgarter Wilhelma ganz nah. Foto: Wilhelma

Das Schmusegitter ist gefallen: Die Eisbären Corinna und Felix sind sich am Dienstag in der Stuttgarter Wilhelma erstmals ganz nah gekommen.

Stuttgart - Die Frühlingsgefühle haben offenbar auch die Stuttgarter Eisbärin Corinna und ihren Gefährten auf Zeit Felix voll erwischt. Am Dienstagvormittag fiel das Schmusegitter und die beiden Wilhelma-Bewohner durften sich erstmals ganz nah kommen.

"Ausschlaggebend war, dass Corinna und Felix aneinander Interesse gezeigt haben", sagt Eisbären-Kuratorin Ulrike Rademacher. Hätte man die beiden Bären zu früh zueinander gelassen, hätte es durchaus ruppig zur Sache gehen können, erklärt die Raubtier-Fachfrau. Beim ersten Kontakt am Dienstag hätte alles nach Plan geklappt, Corinna und ihr Sommergast hätten sich beschnuppert und nach Eisbärensitte ein wenig gebalgt.

Der 13-jährige Jungspund Felix soll der zwölf Jahre älteren Corinna praktisch einen zweiten Frühling bescheren - und, wenn alles nach Plan läuft, nach Möglichkeit auch noch einmal späte Mutterfreuden.

Dass Felix niedlichen Nachwuchs produzieren kann, sieht man gerade in seiner Heimat, dem Zoo in Nürnberg: Dort tapst seine Tochter Charlotte durchs Gehege.

Im vergangenen Jahr hatte man Corinna Münchens Eisbär Yoghi zur Seite gestellt, um sieben Jahre nach Wilbär wieder ein Publikumsliebling präsentieren zu können. Doch unverrichteter Dinge ist der Bayer wieder heimgekehrt. Auch wenn sich Yoghi und die Stuttgarter Eisbärendame gut verstanden hatten, Ende Januar war endgültig klar, dass es mit dem Nachwuchs nicht geklappt hatte.

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