An der gähnenden Leere auf der VfB-Geschäftsstelle wird sich vorerst wenig ändern. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart hat in der Corona-Krise ein Paket an Sparmaßnahmen ergriffen. Der Spielbetrieb wird nun zwar bald wieder aufgenommen, ein Großteil der Belegschaft wird jedoch erst einmal in Kurzarbeit bleiben.

Stuttgart - Mit Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der ersten und zweiten Bundesliga ändert sich auch wieder einiges in den Geschäftsbereichen des VfB Stuttgart. Gerade wird geprüft, in welchen Abteilungen die Arbeit wieder hochgefahren wird. Zuletzt wurde teilweise gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt in den Büros an der Mercedesstraße gearbeitet. Ein Großteil der Belegschaft wird jedoch in Kurzarbeit bleiben, heißt es beim Fußball-Zweitligisten. Mindestens bis zum 30. Juni ist diese Maßnahme vorgesehen.

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Der VfB hatte mit Ausbruch der Corona-Krise ein ganzes Paket an Sparmaßnahmen ergriffen, um die fehlenden Einnahmen zu kompensieren und das finanzielle Überleben zu sichern. Dazu zählt der dreimonatige Gehaltsverzicht der Profis, der bei 30 Prozent liegen und teilweise über ein Prämiensystem zurückerstattet werden soll. Die Personalkosten für den Profikader liegen in dieser Saison bei 40 Millionen Euro. Auch ein Teil der restlichen Angestellten (knapp 300 insgesamt) verzichtet seit dem Ausbruch der Pandemie freiwillig auf Gehalt. Doch auch für diese Mitarbeiter gilt, dass noch Geld an sie zurückfließen kann. Zudem wurde ein Ausgabe- und Einstellungsstopp verhängt.

Ohne Spiele befürchteten viele Erst- und Zweitligisten Liquiditätsprobleme, manche drohte gar die schnelle Pleite. Auch der VfB ist deshalb froh, dass ein Teil der ausstehenden Fernsehgelder bereits geflossen ist. Da ab dem 16. Mai wieder der Ball rollt, soll schon bald die nächste Tranche überwiesen werden.

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