Die Pläne für die Tuttlinger Straße werden durchaus kritisch beäugt. Foto: Judith A. Sägesser

Mit den Bebauungsplänen für die Tuttlinger Straße ist in Sillenbuch nicht jeder zufrieden. Die Chancen, dass dieser etwas an seinen Plänen ändert, schätzen die Stadträte aber als „eher gering“ ein.

Sillenbuch - Die Stadträte sehen die Neubaupläne an der Tuttlinger Straße durchaus kritisch. Das ist jüngst in der nicht öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Technikausschusses deutlich geworden. „Wir haben aber keine rechtliche Handhabe, etwas dagegen zu tun“, sagt ein Sitzungsteilnehmer. Gegen die Baupläne, die statt eines Einfamilienhauses zwei Gebäude mit 14 Wohneinheiten vorsehen, setzt sich eine Bürgerinitiative zur Wehr. Die Gruppe hat kürzlich, wie berichtet, 1071 Unterschriften an Oberbürgermeister Fritz Kuhn übergeben.

Immerhin hat Baubürgermeister Matthias Hahn in der Sitzung versprochen, noch einmal mit dem Bauherrn zu reden. Die Chancen, dass dieser etwas an seinen Plänen ändert, schätzen die Stadträte aber als „eher gering“ ein. Schließlich seien die Pläne rechtlich in Ordnung. Dabei müsse man auch das weitere Umfeld im Blick haben, weil es dort schon dreistöckige Gebäude gibt. Auch wenn die Stadträte in diesem Fall nichts tun können, hätten sie sich doch eine andere Lösung gewünscht. „Das wirkt so, als sei jeder Quadratmeter ausgenutzt worden“, sagt eine Stadträtin.

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