Plattenhardts Torjägerin Sabrina Rößner weilt im Urlaub und wird deshalb ihrer Mannschaft am Sonntag im Pokalspiel fehlen. Foto: Yavuz Dural

Die Fußballerinnen des TSV Plattenhardt empfangen in der ersten Pokalrunde die höherklassige Spvgg Rommelshausen

Plattenhardt - In der neuen Saison in der Regionenliga sind die Erwartungen von Bernd Gurtner, Trainer der Fußballerinnen des TSV Plattenhardt, enorm hoch. Das Ziel dort: der Gewinn der Meisterschaft. Was den württembergischen Verbandspokal hingegen betrifft, der an diesem Wochenende beginnt, ist der Plattenhardter Coach nicht ganz so euphorisch. Denn mit der Spvgg Rommelshausen empfängt sein Team am Sonntag gleich eine Mannschaft, die als Verbandsliga-Absteiger immer noch eine Klasse höher spielt. Zudem muss Gurtner auf etliche Spielerinnen, darunter auch einige Leistungsträgerinnen, verzichten. „Es ist Urlaubszeit. Außerdem haben wir einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen. Wenn wir Glück haben, stehen zwölf einsatzfähige Spielerinnen bereit“, sagt er.

Pokalspiel ist eine weitere Trainingseinheit

Besonder schwer wiegt der Ausfall der urlaubenden Torjägerin Sabrina Rößner. „Wer auf ihrer Position spielen wird, weiß ich noch nicht. Letztendlich sind mir da aufgrund der personellen Situation aber auch ein wenig die Hände gebunden. Vielleicht versuchen wir es mit einer falschen Neun“, sagt Gurtner, der den Fokus in der bisherigen Vorbereitung eher auf die Defensivarbeit gelegt hat. Seine Mannschaft müsse sich im Kurzpassspiel und in der läuferischen Arbeit weiterentwickeln, um die Verteidigung im Kollektiv zu stärken und so in der Liga oben mithalten zu können. Diese Vorsätze will der Plattenhardter Trainer nun auch in der Partie gegen Rommelshausen weiter umsetzen. „Das Pokalspiel ist für mich eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen“, sagt er.

Mit dem Weiterkommen in die zweite Pokalrunde rechnen die Plattenhardter jedenfalls nicht, dafür sei der Gegner aus dem Remstal einfach zu stark und die eigene Mannschaft personell zu schwach besetzt: „Mit ein wenig Glück können wir die Partie aber eine Weile offen gestalten“, sagt Gurtner.

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