Wetterumschwung im Südwesten Unwetterwarnung für Teile Baden-Württembergs

Von red/dpa 

Auch in Stuttgart kann es zu Gewittern kommen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Auch in Stuttgart kann es zu Gewittern kommen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Auf die sommerlichen Temperaturen folgen Gewitter: Im Südwesten warnt der Deutsche Wetterdienst vor dicken Wolken, die örtlich kräftige Gewitterschauer mitbringen können.

Stuttgart - Nach dem Hochsommerwetter der vergangenen Tage drohen dem Südwesten am Sonntag Schauer und Gewitter. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Stuttgart am Sonntag mitteilte, sollen sich die Gewitter im ganzen Südwesten ausbreiten. Dazu klettern die Temperaturen noch einmal auf Höchstwerte zwischen 24 und 30 Grad. Für den Sonntagnachmittag bestehen für Teile Baden-Württembergs Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes. Diese betreffen die Gegend südlich von Stuttgart, den südlichen Schwarzwald und die schwäbische Alb südwetslichen von Ulm.

Lesen Sie hier: Das bedeuten die Unwetterstufen.

Auch am Montag lässt sich nur noch vereinzelt die Sonne sehen. Stattdessen sollen dicke Wolken aufziehen, die örtlich kräftige Gewitterschauer mitbringen können. Die Temperaturen bleiben warm mit Höchstwerten zwischen 27 Grad in Stuttgart und bis zu 30 Grad im Rheintal. Dabei nehme der Wassergehalt in der Luft zu, so werde es zunehmend schwüler, sagte DWD-Meteorologe Clemens Steiner.

Waldbrandgefahr sinkt

Immerhin: Mit dem aufkommenden Regen sinkt ab Montag die Waldbrandgefahr. Am Wochenende galt zunächst an einigen Orten im Rheintal und am Bodensee noch die zweithöchste Warnstufe. Im Rhein-Neckar-Kreis hatte das Forstamt am Wochenende alle Grillplätze und Feuerstellen in den Wäldern gesperrt. Auch die Stadt Mannheim verhängte vorübergehend wegen der Waldbrandgefahr ein Grillverbot in ihren Wäldern.

Laut DWD-Prognose nehmen die Schauer zur Wochenmitte vorübergehend ab. „Donnerstag wird der freundlichste Tag“, sagte der DWD-Meteorologe. Zum kommenden Wochenende werde es dann aber in ganz Baden-Württemberg nass. Auch die Temperaturen sollen dann etwas zurückgehen. Landwirte, die zuletzt unter der Trockenheit ächzten, dürften sich über diese Aussichten freuen, sagte Steiner.

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