Ein wenig mehr Weiß als in der vergangenen Woche dürfte es schon geben. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Von Mittwochnachmittag an kann es bis in tiefe Lagen schneien. Die Frage, ob sich Stuttgart in ein Winterwonderland verwandelt, hat allerdings noch ein großes Fragezeichen.

Stuttgart - Ski und Rodel gut in der Stadt? Ob es dafür reicht, hängt von den jeweiligen Ansprüchen ab, die jemand an eine spaßtaugliche Schneedecke hat. Weiß wird es aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Stuttgart werden, die Frage ist nur, wie mächtig die Schneedecke am Ende wird. Am Mittwoch sinkt bei Schauerwetter ab dem Mittag die Schneefallgrenze langsam von etwa 700 Meter auf Lagen zwischen 300 und 400 Meter ab. Am Kesselrand könnte es also schon bis abends ein wenig weiß werden. In der Nacht zum Donnerstag soll es dann auch in tiefen Lagen kalt genug werden, dass der zunächst nasse Schnee dann auch liegen bleibt. So werden die Stuttgarter am Donnerstag wohl mit einem Hauch von Winter in den Tag gehen. „Insgesamt dürften es aber wohl nicht mehr als fünf Zentimeter Schnee werden“, sagt dazu Thomas Schuster, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Stuttgart.

Mitte des Monats könnte es richtig Winter werden

Für die für die Räumung zuständige Abfallwirtschaft Stuttgart bedeutet die Prognose „Business as usual“, man werde aber die Straßen vorstreuen. Auch am Freitag könnten noch einige Flocken dazukommen, ein filmreifes Winterwunderland ist allerdings nicht wirklich nicht Sicht – und am Wochenende soll es auch schon wieder milder werden. Vorhersagen über fünf Tage hinaus sind zwar mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet, im Moment stehen die Zeichen aber auf eine längere Abkühlung in der zweiten Monatshälfte. So lange jagt mit einer nordwestlichen Strömung ein Tief das andere über die Stadt hinweg. Und das mit stetig wechselnden Temperaturen zwischen zu mild und halbwegs normal.

Winterreifen sind wichtig und Pflicht

Am Donnerstagmorgen braucht man aber wahrscheinlich schon die Winterreifen, die ja bei schneebedeckter Fahrbahn und winterlichen Verhältnissen Vorschrift sind. Es lohnt sich also ein Blick auf die Reifen und auf die Beschriftung an der Flanke. Seit 1. Januar 2018 reicht die Kennung M + S, also Matsch und Schnee, nicht mehr aus. Winterreifen müssen zudem mit dem sogenannten Alpine-Symbol (ein Dreieck mit stilisiertem Berg und Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Diese Reifen erfüllen die aktuelle Norm. Wer das Zeichen nicht findet, weil er ältere Reifen hat, muss aber trotzdem nicht sofort zum Händler, sofern die Profiltiefe (mindestens 1,6 Millimeter) noch passt. Für das Alpine-Symbol gilt eine Übergangsfrist bis 2024.

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