Auf der Schwäbischen Alb sanken die Temperaturen bis zu drei Grad unter null. Foto: dpa

In Baden-Württemberg hat der Winter mit aller Macht Einzug gehalten – und auch in den kommenden Nächten soll es im Südwesten frostig bleiben.

Stuttgart/Bruchsal - Polarluft aus dem Norden hat Baden-Württemberg mitten im Frühling ein spätes Wintergastspiel gebracht. In der Nacht zu Dienstag sanken die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes auf der Schwäbischen Alb bis zu drei Grad unter null. Vom höchsten Gipfel des Landes, dem Feldberg, wurden minus sechs Grad gemeldet. Vereinzelt fielen ein paar Schneeflocken. Frostfrei blieb es vor allem in den tiefer gelegenen Landesteilen entlang des Rheins. Mancherorts gerieten Autofahrer auf glatten Straßen ins Rutschen, es kam zu Unfällen.

So wird das Wetter in Stuttgart und der Region

Da es auch in den kommenden Nächten frostig bleiben soll, müssen sich Obstproduzenten über den Schutz bereits blühender Pflanzen Gedanken machen. Nach Angaben der Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden (OGA) in Bruchsal kommt es in diesen Tagen zu einem drastischen Einbruch bei der Spargelernte. Da aber nach Ostern auch die Nachfrage deutlich geringer sei, dürften die Preise moderat bleiben, sagte Prokurist Karl-Martin Vielhauer.

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