Die Festival-Zwillinge Hurricane und Southside sind höchst unterschiedlich gestartet. Während in Neuhausen ob Eck die Sonne die Oberhand behielt, mussten die Musikfans im Norden mal wieder durch regennasse Matschwiesen staken. Foto: dpa

Die Festival-Zwillinge Hurricane und Southside sind höchst unterschiedlich gestartet. Während in Neuhausen ob Eck die Sonne die Oberhand behielt, mussten die Musikfans im Norden mal wieder durch regennasse Matschwiesen staken.

Scheeßel/Neuhausen ob Eck - Die Festival-Zwillinge Hurricane in Scheeßel bei Bremen und Southside im Kreis Tuttlingen sind am Freitag höchst unterschiedlich gestartet. Während im Südwesten die Sonne die Oberhand behielt und sich die Organisatoren über einen neuen Rekord von 65.000 Besuchern freuen konnten, mussten die Musikfans im Norden mal wieder durch regennasse Matschwiesen staken. Dort werden insgesamt 73.000 Zuschauer erwartet. Bis Sonntagabend spielen an beiden Orten mehr als 90 Bands. Topacts sind unter anderem Rammstein, Queens of the Stone Age, Arctic Monkeys und Billy Talent.

In der 13.000-Einwohner-Gemeinde Scheeßel mussten die Fans wegen eines Unwetters lange in ihren Autos warten, bevor sie auf die Parkplätze fahren und ihre Zelte aufbauen konnten. „Ein bisschen Matsch hier und da, aber nichts was wir noch nicht hatten“, beschrieb Festival-Sprecher Carsten Christians die Lage. Am Abend sollten die Besucher dann mit einem Auftritt von Rammstein entschädigt werden. Diese Rock-Formation wird dann am Wochenende auch in Neuhausen ob Eck erwartet. Dort strömte bei Southside vor allem der Schweiß ob der schwülen Temperaturen. „Die Nachfrage war so groß wie nie, und das Festival ist so groß wie nie“, freute sich Monika Kolar vom Mitveranstalter Koko & DTK Entertainment. Knapp 50.000 Fans waren schon zum Auftaktkonzert der norwegischen Death-Rock-Band „Kvelertak“ auf das Festivalgelände geströmt.

Das Southside Festival wird zum 15. Mal auf einem ehemaligen Militärflugplatz organisiert, Hurricane kann auf eine 40 Jahre alte Tradition zurückblicken.

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