Auf dem 2800 Quadratmeter großen Gelände der heutigen Breuninger-Hochgarage sollen das Film- und Medienhaus (re.) und ein modernes Parkhaus entstehen. Foto: Breuninger

Aus der alten Hochgarage des Handelshauses an der innerstädtischen B 14 soll ein moderner Mobility-Hub werden. Herkömmliches Parken bleibt möglich.

Stuttgart - Auf der Fläche des heutigen Breuninger-Parkhauses wird nicht nur das neue Stuttgarter Filmhaus, sondern auch ein Mobility-Hub errichtet werden, in dem neben Parkplätzen auch Carsharing, Logistik-Dienstleistungen oder sogar Drohnenparkplätze untergebracht werden können.

Ein Preisgericht mit Vertretern der Stadt, des Gemeinderats, Fachplanern und Breuninger hat am Freitag den Wettbewerbsgewinner für den Mobility-Hub an der B 14 gekürt. Die Jury entschied sich mit klarer Mehrheit für die Arbeit des Architekturbüros Haas, Cook, Zemmerich Studio 2050 (Stuttgart), teilt Breuninger mit. Sie überzeuge durch die durchdachte Mischung an innovativen Mobilitätsformen, eine belebte Erdgeschosszone und gut gegliederte Baukörper. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Arbeit von Werk Arkitekter aus Kopenhagen, die einen großzügigen Park auf dem Mobilitäts-Hub zwischen Hauptstätter und Esslinger Straße vorsieht.

Viel Lob für die Pläne

Stadt und Breuninger hatten fünf Planungsentwürfe für das 2800 Quadratmeter große Grundstück ausgewählt, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik des Gemeinderates in der Vorwoche die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Drin finden sich auch Festlegungen für die Gebäudehöhen. Das Film- und Medienhaus, das der 53 Meter hohen Leonhardskirche gegenüberstehen wird, soll mit sechs Stockwerken bis zu 23 Meter messen, das Mobility-Hub 17 Meter. 2021 soll die Entwurfs- und Genehmigungsplanung starten. „Die beiden ausgezeichneten Planungen bieten eine enorme städtebauliche Chance für die Stuttgarter Innenstadt“, sagt Breuninger-Chef Holger Blecker. „Wir haben eine Vision, wie die Innenstadt lebens- und erlebenswerter wird. Wir wollen öffentliche Räume schaffen, in denen wir uns gern bewegen und aufhalten“, so Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne).

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