Das Schwimmen im Neckar wird beim Ludwigsburger Triathlon zur Herausforderung – das Wasser hat aktuell weniger als 14 Grad. Foto: dpa

Am 29. Mai ist die Premiere: der City-Triathlon führt durch Ludwigsburg. Bisher hatten die Veranstalter vor allem mit geringen Anmeldezahlen zu kämpfen – nun muss kurzfristig auch noch die Strecke geändert werden. Die Stadt spricht von „Gefährdungen der Sportler“.

Ludwigsburg - Der Countdown zum ersten Ludwigsburger Triathlon läuft. Mit dem verscho­benen Meldeschluss auf diesen Dienstag musste der Veranstalter Roy Fischer die Radstrecke ändern. Der Parcours hatte die Zufahrt zum Klinikum beeinträchtigt.

Wegen der Sicherheitsbedenken – Bürgermeister Konrad Seigfried spricht auch von „Gefährdungen der Sportler“ – hat Fischer nun in letzter Minute umgeplant. Der Anstieg von der Neckarbrücke bei Hohen-eck zur Jugendherberge wird ausgespart, stattdessen müssen die Radler nach dem Schwimmausstieg über den etwas holprigen Otto-Konz-Weg in Richtung der Zugwiesen fahren, um von dort steil hinauf nach Oßweil zu gelangen. Vereinbart sei, sagt Fischer, die künstlichen Schwellen auf der Zufahrt zum Hohenecker Freibad zu demontieren und wenigstens zwei Schlaglöcher auf diesem Streckenabschnitt zu asphaltieren. Die Raddistanz wird dadurch für den Sprint-Triathlon 24 Kilometer lang, für die olympische Distanz volle 40 Kilometer – also jeweils 4000 Meter länger.

Angemeldet haben sich nach der anfänglichen Flaute bis zum Pfingstmontag 305 Einzelstarter und 22 Staffeln. Wegen der nur mäßigen Resonanz hatte Roy Fischer das Meldegeld Mitte April deutlich reduziert. Der erste Startschuss am Sonntag, 29. Mai, fällt um 10 Uhr. Allerdings muss der Neckar noch wärmer werden. Aktuell misst er 13,8 Grad. Triathleten dürfen erst ab 14 Grad schwimmen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: