Das Unternehmen Trumpf aus Ditzingen beschäftigt weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter. (Symbolbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Der Maschinenbauer Trumpf reagiert auf die Corona-Krise: Die Zahl der Beschäftigten an den Standorten in Baden-Württemberg wurde durch Abbau der Überstunden reduziert. Auch Kurzarbeit ist in Planung.

Ditzingen - Als Reaktion auf die Coronavirus-Krise fährt auch der Maschinenbauer Trumpf die Arbeit an seinen Standorten herunter. Die Zahl der Beschäftigten werde zunächst in Ditzingen, Gerlingen und Hettingen vorübergehend deutlich gesenkt, nur ausgewählte Produktions- und Kundendienstbereiche sowie einige geschäftskritische Bereiche würden aufrechterhalten, teilte Trumpf am Dienstag mit. Geplant sei, dass die Mitarbeiter zunächst ihre Arbeitszeitkonten abbauten. Nach dem 3. April plane man Kurzarbeit für einen Großteil der Mitarbeiter.

Wenn möglich, solle die von Geschäftsleitung und Betriebsrat getroffene Vereinbarung nach und nach auf alle deutschen Standorte ausgeweitet werden. Für die übrigen europäischen Standorte, vor allem in Italien und Österreich, der Schweiz, Frankreich und Spanien seien umfangreiche Reduzierungen der Arbeitszeiten ebenfalls geplant oder würden bereits umgesetzt. Bei Trumpf arbeiten europaweit mehr als 11.000 Menschen, gut 7500 davon in Deutschland.

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