Der Satellit wird von Kalifornien aus ins All geschossen. Foto: NASA

Bei dem Projekt geht es darum, die Ursachen des Anstiegs des Meerespiegels zu messen. Der Satellit kann aber noch mehr.

Luftwaffenbasis Vandenberg - In Kalifornien ist ein Nasa-Satellit zur Messung von Veränderungen der Eisdecken auf der Erde ins Weltall geschossen worden. Eine Rakete hob am Samstagmorgen (Ortszeit) mit „Icesat-2“ ab. Der Satellit soll auch Veränderungen an Gletschern, Meereis und der Vegetation messen.

Der Nasa-Abteilungsleiter Michael Freilich sagte, die Mission werde insbesondere das Wissen darüber, wie die Eisdecken Grönlands und der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, erhöhen. Der US-Weltraumbehörde zufolge stieg der Meeresspiegel der Ozeane allein wegen des Schmelzwassers von dort zuletzt um mehr als einen Millimeter pro Jahr.

„Icesat-2“ verfügt über einen Laser-Höhenmesser, der Höhen mithilfe der Zeit misst, die Photonen benötigen, um von dem Satelliten zur Erde und zurück zu reisen. Der Satellit misst auch die Höhe von Bäumen und Schnee sowie die Tiefe von Flüssen. Dies könnte der Erforschung der Menge des in Wäldern gespeicherten Kohlenstoffs und von Waldbränden dienen sowie der Planungen für Dürren und Überschwemmungen.

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