Wehrleute aus Leonberg und Weissach im Einsatz. Foto: Feuerwehr Leonberg

Eine defekte Maschine löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Verletzt wird niemand, doch der Schaden geht in die Zehntausende.

Zu einem Brand im Gebäude einer Modellbaufirma im Flachter Gerbegebiet Neuenbühl ist am Mittwoch eine große Anzahl Feuerwehrleute ausgerückt. Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei war am Ort des Geschehens. Gegen viertel nach sechs läuteten die Alarmglocken, 75 Einsatzkräfte aus Leonberg, Weissach und Flacht fuhren daraufhin mit sechs Fahrzeugen samt Drehleiter zum Ort des Geschehens.

Das Feuer hatten die Brandbekämpfer schnell im Griff. Bis der Rauch abgesaugt war, vergingen allerdings mehrere Stunden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Zwar waren beim Ausbruch des Feuers noch mehrere Mitarbeiter in der Halle, sie konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.Der Schaden an dem Gebäude beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mehrere zehntausend Euro. Zwar ist die Bausubstanz der Halle nicht betroffen, doch der Rauch ist in die Wände gezogen, das Feuer hat außerdem zahlreiche Rußspuren hinterlassen.

„Schon unser erster Trupp konnte den Brand schnell lokalisieren und löschen“, berichtet Georg Ewald von der Abteilung Flacht der Weissacher Feuerwehr. „Dennoch ist es wichtig, dass bei einem Alarm in einer großen Halle genug Feuerwehrleute vor Ort sind“, betont er. „Zumal wir anfangs nicht wissen können, wie viele Menschen sich in dem Gebäude aufhalten.“

Das Feuer wurde von einer so genannten Portalfräsmaschine ausgelöst. „Sie blockierte und überhitzte in der Folge. Das hat dann wohl in irgendeiner Form zu dem Brand geführt“, so Ewald.

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