Den Ordnungshütern ist eine Einbrecherbande ins Netz gegangen. Foto: dpa

Eine Einbruchserie im Raum Sindelfingen und Weil der Stadt hat die Polizei geklärt. Elf Verdächtige zwischen 19 und 48 Jahren sollen seit Juli vorigen Jahres vor allem in Firmen, Gaststätten und Wohnungen eingestiegen sein.

Weil der Stadt / Sindelfingen – Eine Einbruchserie im Raum Sindelfingen und Weil der Stadt hat die Polizei geklärt. Elf Verdächtige zwischen 19 und 48 Jahren sollen seit Juli vorigen Jahres vor allem in Firmen, Gaststätten und Wohnungen eingestiegen sein. Die Täter aus dem Landkreis hatten es vor allem auf Bargeld abgesehen. Sie machten bei den Einbrüchen Beute im Wert von rund 30 000 Euro. Vier der Verdächtigen sitzen seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Mehr als 100 Beamte des Ludwigsburger Polizeipräsidiums, des Landeskriminalamtes und des Polizeipräsidiums durchsuchten am frühen Donnerstagmorgen 15 Wohnungen in Sindelfingen, Maichingen, Böblingen-Dagersheim und Weil der Stadt. Darauf hatten die Ermittler seit Monaten hingearbeitet. Denn im Juli vergangenen Jahres stellte die Polizei fest, dass sich in und um Sindelfingen und Magstadt die Einbrüche in Betriebe, Lokale und Wohnungen häuften. Die Täter hebelten bevorzugt Türen oder Fenster auf und suchten im Innern der Gebäude gezielt nach Bargeld. In den heimgesuchten Gaststätten knackten sie Geldspielautomaten und nahmen die Geldeinsätze mit.

Zur Klärung der Einbruchserie setzte die Polizei eine achtköpfige Ermittlungsgruppe ein. Verstärkte Kontrollen und Überwachungen, mitunter auch verdeckte Ermittlungen, führten die Beamten auf die Spur der Verdächtigen, die bandenmäßig vorgingen. „Sie sind alle polizeibekannt“, sagt die Polizeisprecherin Tatjana Wimmer. Zwei der Verdächtigen verschiedener Nationalitäten seien noch einer geregelten Arbeit nachgegangen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei werden den Männern 26 Straftaten, unter anderem auch ein Raub, zur Last gelegt, die sie in verschiedenen Besetzungen begangen hatten. Gegen vier Bandenmitglieder im Alter von 19, 22, 23 und 30 erließ ein Richter Haftbefehlt. Die anderen sind auf freiem Fuß.

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