Ein Großaufgebot an Rettungswagen ist zu einer Party in Weil der Stadt angerückt. Foto: SDMG

Offenbar sind bei einer Party mit etwa 20 Feiernden ungeladene Gäste aufgetaucht. Bei einem Streit soll Pfefferspray versprüht worden sein. Wegen eines Missverständnisses am Telefon rückten etwa 90 Einsatzkräfte an.

Weil der Stadt - Fast 100 Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizisten sind in der Nacht zum Sonntag zu einem Streit auf einer Party in Weil der Stadt (Kreis Böblingen) ausgerückt. Das Großaufgebot stellte sich allerdings als überdimensioniert heraus, da am Ende lediglich eine Person ins Krankenhaus gebracht werden musste, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 19-Jährige wurde vermutlich mit Pfefferspray besprüht. Beim Notruf eines 18-Jährigen habe es ein Missverständnis über die Zahl der Beteiligten gegeben, sagte eine Polizeisprecherin.

Zuvor hatten etwa 20 junge Leute in einem Vereinsheim eine Party gefeiert. Dabei sei es zu einem Streit mit vier Unbekannten gekommen, die ungebeten erschienen seien. Drei Partyteilnehmer im Alter von 18, 19 und 21 Jahren gingen mit ihnen vor die Tür, um die Sache zu klären. Dabei soll einer der Fremden eine Substanz, vermutlich Pfefferspray, versprüht haben. Während der 19-Jährige ins Krankenhaus gebracht wurde, erlitten der 18-Jährige und der 21-Jährige nur leichte Verletzungen. Die Unbekannten flüchteten mit einem Auto und werden nun von der Polizei gesucht. Derjenige, der das Pfefferspray versprüht hatte soll etwa 18 Jahre alt und ungefähr 1,75 Meter groß gewesen sein. Laut Zeugenaussage soll er südländisch aussehen und schwarze, zur Seite gegelte Haare tragen. Außerdem habe er einen leichten Bart. Hinweise auf den gesuchten Mann und seine Komplizen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07033/5277-0 entgegen.

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