Foto: Strohgäuwelle

Der Weiler Umzug hat auch in diesem Jahr rund 50000 Menschen angelockt. Mit dabei waren auch die Kollegen der Strohgäuwelle. Sie haben kräftig mitgefilmt.

Jubel, Trubel, Heiterkeit. Auch dieses Jahr lockte der große Umzug am Fasnachtssonntag viele Menschen in die Weil der Städter Innenstadt. Rund 50.000 Besucher wollten sich dieses große Ereignis nicht entgehen lassen.
Immerhin waren 67 Gruppen mit 17 prachtvoll gestalteten Umzugswagen und zahlreichen Narren, Hexen, Spicklingsweibern, Clowns, Schelmen, Guggenmusiken und und und vertreten. Neben der weiler Narrenzunft AHA waren auch viele befreundete Zünfte aus Nah und Fern dabei.
Trotz der sich immer wieder durch die Wolken kämpfenden Sonne, war es recht frisch. Kein Problem aber für die begeisterten Zuschauer, denen durch die zahlreichen Kapellen eingeheizt wurde. Auch das ein oder andere „Aufwärmgetränk“ dürfte die kalten Gliedmaßen wieder aufgetaut haben.
Viel Aufsehen erregte unter anderem der Wurstwagen, der während seiner Schaffensphase von seinem eigentlichen Thema „Bauer sucht Sau“ auf „Conchita Wurst“ umgeändert wurde, begleitet durch zahlreiche weitere bärtige Frauen. Auch Pipi Langstrumpfs Villa Kunterbunt, Biene Maja und der berühmteste Sohn der Stadt Kepler selbst zogen mit großen Wagen durch die Altstadt. Gleich mit einem politischen Seitenhieb auf das neue Stadtmarketing im ersten Kepler-Fan-Shop. Auch die Hesse-Bahn fuhr direkt am Rathaus vorbei. Umgetauft in Kepler-Bahn und mit Endhaltestelle in Weil der Stadt bahnte auch sie sich ihren Weg durch die Menge. Viele der Teilnehmer sorgten mit allerhand Schabernack für das ein oder andere Lächeln. Und der WM Titel der deutschen Fußballer wurde noch mal kräftig gefeiert.
Nach über zwei Stunden war der Zug dann vorbei und die Polizei vermeldete außer ein paar Rangeleien eine ruhige Nacht und somit war es auch dieses Jahr wieder ein gelungener Höhepunkt der Weiler Fasnet.
Bericht: Markus Wellmer
Kamera: Hans M. Leopold